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30.11.2005
Blob up!
Architektur-Internet-Preis mit Rekordbeteiligung
Was kommt nach dem Blob? Das war die Ausgangsfrage des Architektur-Internet-Preises 2005, den BauNetz, Autodesk und HP im Frühjahr ausgelobt hatten. Diese Frage hat in diesem Jahr mehr Menschen mobilisiert als je zuvor in der Geschichte des Preises. Mit einer Jurysitzung unter Vorsitz des Berliner Architekten Mattthias Sauerbruch ist der Architektur-Internet-Preis nun entschieden worden.
Aber: Es bleibt spannend. Denn die Auslober behalten das Ergebnis – in bester Tradition dieses Verfahrens – noch eine Weile für sich. Zwar wurden die siegreichen Teilnehmer bereits unmittelbar nach der Jurysitzung benachrichtigt, doch die Öffentlichkeit erfährt erst im Frühjahr 2006 anlässlich einer Preisverleihung mit Architekturkongress vom Ergebnis des Verfahrens.
In diesem Jahr hatte der „AIP“, wie wir den Preis intern gerne abkürzen, eine Rekordbeteiligung: 151 junge Architekten, Künstler, Designer, Programmierer und Studenten haben daran teilgenommen; sie stammen aus 13 verschiedenen Ländern. Das Alter der Teilnehmer variierte von 17 bis 62 – ein wahrhaft generationenübergreifendes Panel also.
Die Jury, zu denen neben Chairman Sauerbruch noch Alexander Rieck (Fraunhofer IAO), Amélie von Heydebreck (Monopol – Magazin für Kunst und Leben), Tim Edler (realities: united), Christiane Fath (Galerie Framework), Michael Nachtsheim (Autodesk) und Benedikt Hotze (BauNetz) gehörten, bekam in einem ersten Informationsrundgang alle Arbeiten per rund vierstündiger Beamerprojektion präsentiert.
Auf diesen Moment hatten sich die beiden Vorprüferinnen Anne Kathrin Krause und Meike Brokmann sieben Wochen lang vorbereitet. In einem ersten Wertungsrundgang wurde dann die Hälfte der Arbeiten einstimmig ausgeschieden. Dann begannen große und teils recht lebhafte Diskussionen der Juroren, bis gegen 20 Uhr die Verteilung der Preisränge endlich feststand. Die Jury hatte sich ihr Abendessen im Berliner Restaurant „Sale e Tabacchi“ verdient.
Ort und Programm der Preisverleihung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Um die Spannung nicht abfallen zu lassen, gibt es dieses Mal erstmals vorab Screenshots der vier siegreichen Arbeiten zu sehen – siehe Randspalte.
BauNetz
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