- Mehr von BauNetz:
- Baunetz Wissen
- Designlines
- Produktsuche
- Weitere Angebote:
- Filme BauNetzTV
- Orgatec Special
Sie lieben Architektur?
Wir auch. Deshalb berichten wir täglich darüber. Und stellen von Architektenprofilen bis zu Wettbewerbsinformationen alles ins Netz, was für Architekten und Planer interessant und nützlich ist.
Für Ihre tägliche Dosis BauNetz abonnieren Sie am besten unseren Newsletter. Wenn Sie darüber hinaus über Veranstaltungen in Ihrer Nähe informiert werden möchten, melden Sie sich bitte hier an.
Anregungen oder Fragen senden Sie bitte per Mail an unseren Kundenservice. Oder rufen Sie uns an unter 030 / 887 26-300.
16.02.2010
Doppelspirale
gmp gewinnen Museum in China
Vom Fischerdorf zur Millionenstadt in zwanzig Jahren: Das geht so nur in China. Die südchinesische Stadt Zhuhai zählt zu den Gewinnern der lokalen Entwicklungspolitik, wuchs sie doch seit den achtziger Jahren zum beliebten Wohnort und Urlaubsdomizil für Geschäftsleute aus dem nahe gelegenen Macao sowie zum Ferienziel des quasi „gegenüber“ gelegenen Hongkong heran. Mit Sportanlagen und Freizeitparks inzwischen reichlich ausgestattet, fehlt der Stadt noch die kulturelle Verankerung. Die soll nun kommen, und zwar (unter anderem) in Gestalt des neuen „Stadtmuseums“, dessen internationaler Architektenwettbewerb nun entschieden wurde.
Gewonnen hat ihn der Global Player aus Hamburg: gmp von Gerkan Marg und Partner, gemeinsam mit dem chinesischen Kontaktarchitekten CABR (Shenzen). Weitere Wettbewerbsteilnehmer waren unter anderem Arata Isozaki (Tokio) und RMJM (London).
Das Museum soll an der Küstenstraße entstehen, die von Norden in die Stadt hineinführt. Der Baukörper wird gemeinsam mit dem derzeit entstehenden Opernhaus, das auf einer künstlichen Insel gegenüber gebaut wird, die neue Eingangssituation Zhuhais definieren. Bei der Ausstellungsfläche lässt man sich nicht lumpen: Rund 50.000 Quadratmeter sind der blutjungen Stadtgeschichte insgesamt gewidmet. Dabei wird es zwei Ausstellungsbereiche geben, einen für die (zukünftige) Stadtentwicklung, einen für die Historie.
Bei der Besucherführung greifen die Architekten auf das bewährte Modell der Spirale zurück, das sie neu interpretieren: Der Besucher gelangt in den übereinander geschichteten Ausstellungshallen spiralförmig nach oben und wird auf seinem Weg mit der Stadtplanung vertraut gemacht. Der Rundgang in dem achtgeschossigen Gebäudeteil endet in einem Raum mit einem großen Fenster in 60 Metern Höhe. Dieser Raum bietet dem Besucher ein 30x40 Meter großes Stadtmodell und den Blick nach draußen auf die wachsende Stadt.
Mit dem Bau des Museums soll bereits Ende 2010 begonnen werden.
Zu den Architektenprofilen:
gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Kommentare:
Kommentare (7) lesen / Meldung kommentieren










