Kohlrabenschwarz
Wohnungsbau in Nordspanien fertig
Kürzlich wurde in der nordspanischen Gemeinde Degaña im kleinen Bergbaustädtchen Cerredo dieser soziale Wohnungsbau, geplant von den spanischen zon-e Arquitectos (Madrid), fertig gestellt, die 2006 den Wettbewerb für das Projekt gewonnen hatten.
Die Architekten Nacho Ruiz Allen und José Antonio Ruiz Esquiroz beschreiben den Neubau am Fuß des Gebirges als eine geometrisch-abstrakte Interpretation der Berglandschaft. Form- und Farbgebung sollen es in seinen Kontext eingliedern. Insgesamt umfasst der Neubau 15 Wohneinheiten – Cerredo selbst zählt ca. 270 Einwohner.
Auffallend an dem Bau ist die kohlrabenschwarze Schieferfassade mit ihren großen, hervortretenden, weißgefassten Fensteröffnungen. Dieser Kontrast, aber auch die Wohnungsgrundrisse und die Innenausstattung des Neubaus lassen den sozialen Wohnungsbau, der mitten in der Landschaft steht, schlicht und elegant wirken. Keine Wohnung gleicht der anderen.
Das vom Staat finanzierte Projekt ist seit 25 Jahren die erste neue Wohnanlage in der Region. Die Baukosten werden mit 1,2 Millionen Euro angegeben.
das ist nicht viel - wenns denn stimmt
vielleicht ein beispiel für regionales kontextuelles bauen, ohne in heimatschutz-regionalismus abzudriften...
warum wird in deutschland eigentlich so wenig schiefer bei der fassadengestaltung eingesetzt?
ein nachhaltiges, hochwertiges und gut alterndes oberflächenmaterial, in manchen regionen auch in d (z.b. bergisches land) schon seit jahrhunderten als fassadenverkleidung bewährt...