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13.11.2001
Haus am Dom
Wettbewerb zur Umnutzung des Alten Zollhauses in Frankfurt entschieden
Das Bistum Limburg hat am 12. November 2001 das Ergebnis eines eingeladenen Wettbewerbes für die Umnutzung des Alten Zollhauses in Frankfurt am Main bekannt gegeben.
Eine Jury, der unter anderem Max Bächer (Darmstadt) und Ulrike Lauber (München) angehörten, hat unter den sechs beteiligten Büros folgende Preise vergeben:
- Der mit 40.000 Mark dotierte erste Preis ging an das Frankfurter Büro PAS Jourdan - Müller;
- Den zweiten Preis (20.000 Mark) erhielten Behnisch und Partner (Stuttgart);
- Den dritten Rang belegte Stefan Forster (Frankfurt).
Der geplante Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom solle kein neues Verwaltungsgebäude, sondern eine Art „Kulturstation“ der katholischen Kirche werden, erklärte Bischof Franz Kamphaus.
Das erstplatzierte Büro Jourdan - Müller leite seine Entwurfsentscheidungen logisch und nachvollziehbar aus den städtebaulichen Rahmenbedingungen ab, befand die Jury. Durch die vorgeschlagene Überbauung des „Historischen Gartens“ mit einem zusätzlich frei aufgestellten Baukörper entstünden zudem gut proportionierte städtische Räume, Wege und Platzfolgen nach historischem Vorbild. Außerdem hervorzuheben sei die „kräftige, skulpturale Gestalt“ des Gebäudes und die gelungene Einbindung der Untergeschosse des Altbaus, die den Zollsaal aufnehmen. Der Entwurf wage eine „mutige neue Aussage, die dem Dom zugemutet“ werden könne, heißt es abschließend.
Zu den Architektenprofilen:
lauber + zottmann
Stefan Forster Architekten
Behnisch Architekten
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