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14.12.2007
Rostige-Stahlstelen
Wettbewerb zur Mauergedenkstätte in Berlin entschieden
Vielen-Berlin Besuchern fällt es schwer sich vorzustellen, dass Berlin einmal eine geteilte Stadt war. Das Interesse an der Berliner Mauer und ihrem Verlauf durch die Stadt ist jedoch ungebrochen.
Rund eine Viertelmillion Besucher hatte das Besucherzentrum Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße bislang allein im Jahre 2007. Nun wurde ein internationaler Wettbewerb zur Erweiterung der Gedenkstätte entschieden:
- 1.Preis: Mola Winkelmüller Architekten, Berlin, Sinai.Faust.Schroll.Schwarz Landschaftarchitekten, Berlin, und Christian Fuchs Ausstellungsplaner, Berlin
- 2. Preis: Rother Rother Architekten, Berlin, K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka, Berlin
- 3. Preis: Uhrmeister Architekt, Berlin, Laura Schleussner, Berlin, bbz landschaftsarchitekten, Bern
- 4. Preis Eckert Negwer Suselbeek ENS Architekten, Berlin, Mettler Landschaftsarchitektur, Berlin, Brigitte Fischer Ausstellungsgestaltung, Berlin
Dasselbe Material wurde bereits beim schon existierenden Mauermahnmal an der Bernauer Straße verwendet (siehe BauNetz-Meldung vom 06. August 1997). Die Stelen stehen soweit auseinander, dass man durch sie hindurch treten kann, verbinden jedoch optisch die verschiedenen baulichen Elemente zu einer Einheit. Ihre Materialität erinnert an den Bewehrungsstahl der Originalmauer.
Den zweiten Teil des Entwurfs bildet der zweistöckige Informationspavillon, der sich am Knick des ehemaligen Mauerverlaufs befindet. Er soll als Eingangsbauwerk in das Areal dienen und die Besucher mit ersten Informationen versorgen.
Mit den baulichen Maßnahmen sollen die jährliche Besucherzahl der Gedenkstätte auf 450.000 gesteigert werden.
Zu den Architektenprofilen:
Pfeifer Kuhn Architekten
bbz landschaftsarchitekten
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