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15.07.2009
Monolith am Zentralfriedhof
Wettbewerb in Wien entschieden
Der beschränkte Wettbewerb für die Unternehmenszentrale Bestattung Wien GmbH und der Friedhöfe Wien GmbH am Wiener Zentralfriedhof an der Simmeringer Hauptstraße ist entschieden. Unter sechs Teilnehmern wählte die Jury diese Preisränge:
- 1. Rang: Delugan Meissl Associated Architects
- 2. Rang: Atelier d´Architectur Chaix et Morel et associés
- 3. Rang: Gharakhanzadeh Sandbichler Arch. ZT GmbH mit Obermoser Arch - Omo ZT GmbH
Die Gewinner des ersten Preises erläutern ihren Entwurf: „Das Unternehmensgebäude entwickelt sich als Solitär aus der Grundform eines Rechtecks heraus. In seinem Inneren aufgebrochen, vermittelt die rhythmisch segmentierte Steinfassade eine stoische und ruhige Erscheinung. Unter Bedacht auf die virtuelle städtebauliche Achse zwischen dem monumentalen Tor 2 und der nordwestlich gelegenen Feuerhalle fügt sich der Neubau in Form und Material als spannungsvolle Ergänzung in das bestehende Ensemble und nimmt die Archaik der umliegenden Baukörper in sich auf.
Transparenz und Durchlässigkeit der Sockelzone sorgen für eine kontinuierliche visuelle Verbindung zwischen den drei prägnanten Friedhofsbauten.“
Die Jury beurteilte den 1. Preis so: „Der Eingang mit breitem Portal an der Simmeringer Hauptstraße ist sehr gut gelöst, er interpretiert das Motiv der Schwelle in überzeugender Weise. Das Kundenzentrum ist flexibel angeordnet und klar von den Mitarbeiterbereichen differenziert. Die Kompaktheit des Projekts lässt Areale in der Tiefe des Grundstücks frei, was für eine künftige Erweiterung Optionen bereitstellt. Die Fassade sollte mit mehr Transparenz ausgestattet sein; positiv wird gesehen, dass die Lesbarkeit der Geschosse in der Fassade aufgehoben ist und das Gebäude damit ruhiger, monolithischer, schwebend wirkt.“
Zu den Architektenprofilen:
Atelier d’architecture Chaix & Morel et associés
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