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http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_im_Kanton_Zug_entschieden_2439031.html

25.01.2012

Labor und Verwaltung

Wettbewerb im Kanton Zug entschieden


So etwas gibt es wohl nur in der Schweiz: ein weltweit offener, anonymer Generalplanerwettbewerb unter Architekten, an dem nur 18 Büros teilgenommen haben! Eines davon, das Büro Markus Schietsch Architekten GmbH aus Zürich, bekam von dem Beurteilungsgremium einstimmig den Zuschlag für die Planung des Neubau eines Labor- und Verwaltungsgebäudes für das Amt für Verbraucherschutz in der Gemeinde Steinhausen im Schweizer Kanton Zug. Aufgabe war es, ein definiertes Raumprogramm mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 2.800 Quadratmetern unterzubringen.

Die Architekten erläutern ihren Siegerentwurf so: „Die Parzelle für den Neubau ist hinter dem bisherigen Laborgebäude in einem Geschäfts- und Industriequartier Steinhausen gelegen. Der Neubau ist als kompakter Baukörper auf der Parzelle angeordnet. Seine Gebäudekanten orientieren sich an der umgebenden Bebauungsstruktur.

Im Inneren öffnet sich das Gebäude zu einem großen Atrium. Alle Räume sind zum Atrium hin verglast. Über diesen Raum sind alle Nutzungen visuell miteinander verbunden. Das Gebäude ist dreigeschossig und enthält in den unteren beiden Geschossen die Labornutzungen. Im Erdgeschoss sind die Büronutzungen und die Aufenthaltsräume untergebracht. Die Labore sind im Obergeschoss organisiert. Das oberste Geschoss kann an Dritte vermietet werden.

Auf der Eingangsseite des neuen Laborgebäudes liegt ein großzügiger Vorplatz aus Natursteinplatten wie ein Teppich vor dem Gebäude. Der Neubau wird auf drei Seiten von einem dunkelgrünen kompakten Heckenkörper gefasst, einem grünen ‚Futteral‘.
 
Die statische Grundaufteilung des Gebäudes wird auch an der Fassade ablesbar. Vier horizontale Bänder und pro Seite je zwei vertikal laufende Stöße bilden die Hauptunterteilung der Fassade. Es entstehen große liegende Felder, welche auch um die Gebäudekanten greifen. Das gesamte Gebäude ist mit Glasplatten verkleidet. Die Verkleidungen variieren in der Farbigkeit, so dass eine differenzierte und vielschichtige Fassadengestaltung ermöglicht wird.“

Mit dem Baubeginn wird für 2014 gerechnet, die Inbetriebnahme soll 2015/16 erfolgen.


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