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18.05.2000
Kunst + Design
Wettbewerb für Museumsneubau in Ingolstadt entschieden
Am 18. Mai 2000 wurde im bayerischen Ingolstadt das Ergebnis eines von der Stadt Ingolstadt europaweit ausgelobten Realisierungswettbewerbs für den Um- und Neubau des "Museums für Kunst und Design" bekannt gegeben. Die teilnehmenden Büros waren aufgefordert, den klassizistischen Festungsbau Kavalier Dallwigk für die Belange eines Museums umzuplanen und ihn mit einem Neubau zu ergänzen. Die Jury unter dem Vorsitz von Wilhelm Kücker (München) vergab fünf Preise und empfahl außerdem, fünf weitere Arbeiten anzukaufen.
Die Münchner Architekten Ingrid Burgstaller und Michael Gebhard (MORPHO-LOGIC) wurden mit dem ersten Preis und 40.000 Mark ausgezeichnet.
Der mit 32.000 Mark dotierte zweite Preis ging an den Architekten Heinz Tesar (Wien). Stefan Braunfels (München/Berlin) erhielt für seinen Entwurf den dritten Rang und 24.000 Mark Preisgeld. Mit dem vierten Preis (19.000 Mark) wurde der Berliner Architekt Max Dudler ausgezeichnet und den fünften Rang (13.000 Mark) belegte schließlich das schweizer Büro Morger & Degelo. Zusätzlich empfahl das Preisgericht die Entwürfe der folgenden Büros für je 8.000 Mark anzukaufen: n_plus1 (Köln/Berlin), Peter Breining und Heide-Marie Bittner (München), Pussert & Kosch (Dresden) sowie Jauss + Gaupp (Friedrichshafen).
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