Dinieren am Hönggerberg
Wettbewerb für ETH-Dozenten-Restaurant entschieden
Die Science City, also der Campus der ETH Zürich auf dem Hönggerberg, entwickelt sich langsam zu einer echten Stadt. So sollen bis 2015 weitere 900 Wohnheimplätze für Studenten entstehen – und weil für diese schon jetzt das Verpflegungsangebot eher knapp ist, wurde das bisherige Dozentenrestaurant geschlossen und einer der bestehenden Mensen zugeschlagen.
Aber natürlich wäre die ETH nicht die ETH, würde sie ihrem Lehrkörper nicht schon bald ein neues repräsentatives Restaurant mit Panoramablick auf Zürich spendieren. Einen entsprechenden Wettbewerb hat nun das Büro Emilio Tuñón Arquitectos aus Madrid gewonnen. Die Ergebnisse im Überblick:
- 1. Preis: Emilio Tuñòn Arquitectos mit M. Ruckstuhl, Madrid
- 2. Preis: Duplex Architekten, Zürich
- 3. Preis: Max Dudler Architekten, Zürich
- 4. Preis: Gähler und Partner, Ennetbaden
Der Jury unter Vorsitz der Vizepräsidenten der ETH, Roman Boutellier, lag denn auch insbesondere die Stimmung seiner Dozenten sehr am Herzen. Mit Bezug auf die Materialen und das schiffsrumpfartige Dach ist da beim ersten Preis von einem „nautischen Eindruck“ die Rede, der zusammen mit der großzügigen Verglasung eine mediterrane Atmosphäre erzeuge. Gelobt werden außerdem die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten als Ort des „kulinarischen Austausches“.
Bemerkenswert ist allerdings auch der zweitplatzierte Entwurf von Duplex Architekten. Unter dem Motto „Nächster Halt“ schlagen sie vor, einen ausrangierten Bahnhof der Schweizerischen Bundesbahnen am Hang stranden zu lassen. Diese leicht surreale Geste fand in der Jury große Unterstützung, allerdings wurden auch Fragen nach der „Repräsentanz und Außenwirkung“ laut, die sich für die ETH mit diesem Gebäude stellen würden.
Bereits fertiggestellte Objekte auf dem Hönggerberg:
das ETH Sport Center und das Laborgebäude E-Science Lab
..eine Aussenterrasse mit blick in die Landschaft ist was wirklich schönes...und wünscht man sich...@Klaus...die Eingangssituation ist bei allen etwas optimierungsfähig... ..auch die Frage, ob die Küche ins EG soll oder ins UG...Funktional sicher im EG besser...wie man beim Dudler sieht, ergeben sich da erhebliche Einschränkung beim Gastraum...was sicherlich den Ausschlag beim 1.Platz gegeben hat...mal ganz pragmatische Themen bei seite gelassen...Insgesamt ein sehr schöner Wettbewerb...wünscht man sich in Deutschland mal als offenenen WBW...
man fragt sich schon auch warum für so eine kleine frittenbude ein wettbewerb gemacht wird und jetzt die spanier sich nen schweizer partner suchen müssen um das einfache teil umzusetzen..... so kann man auch zeit und energie verplempern
zonierung ? das ist ne kleine mensa, mit paar tischen, stühlen, ner küche, altem geschirr.....mit fenstern und nem klo. muss man denn denn bei JEDEM kleinen häusle gleich philosophisch werden? schreckliches gebabbel