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05.10.2017

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Frisch aufgestockt

Umbau in Stuttgart von Yonder


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Architekten beauftragen andere Architekten für ihren privaten Wohnraum – klingt nach einer recht komplizierten Arbeitssituation. Yonder - Architektur und Design (Stuttgart) haben sich der Aufgabe gestellt: Sie wurden mit dem Umbau eines sich seit fast 20 Jahren im Besitz einer namhaften Stuttgarter Architektenfamilie befindlichen Wohnhauses aus den Fünfzigerjahren betraut. Das Haus in Hanglage sollte saniert und energetisch nachhaltig aufgerüstet werden. Zudem wünschten sich die Bauherren eine barrierefreie Nutzung der vier Geschosse mit insgesamt 282 Quadratmetern.

Durch das teilweise Entfernen der beiden oberen Geschosse konnten unklare räumliche Situationen des bereits mehrfach umgebauten Bestands weitgehend entzerrt werden: In Holzbauweise mit großzügigen Panoramafenstern und einer ausladenden Terrasse neu errichtet, lässt sich der Ausblick auf den Stuttgarter Kessel nun unverstellt erfahren. Es ergibt sich ein luftiger Eindruck, der durch das lockere Raumkontinuum der beiden neugestalteten Stockwerke noch verstärkt wird.

Die Strukturierung des offenen Raumes wird durch die Gebäudeöffnungen und bewusst gestaltete Teilbereiche vorgenommen. Einbaumöbel aus Eichen- sowie Nusshölzern setzen warme Akzente, auch im umgestalteten Treppenhaus dominieren Holztöne. Ein neu eingebauter Fahrstuhl ermöglicht eine zusätzliche Erschließung des Wohnhauses, das mithilfe neuer Dämmung, Geothermiesonden, energetisch aktivierten Geschossdecken und Photovoltaikschindeln als EnergiePlus-Haus geführt wird.

Die anspruchsvolle Gemengelage hat sich für Yonder - Design und Architektur durchaus gelohnt: Das nach zwei Jahren Bauzeit frisch aufgestockte Haus B wurde vom BDA soeben mit dem kleinen Hugo der Region Stuttgart/Mittlerer Neckar ausgezeichnet. Es steht nun im Rennen um den Hugo-Häring-Landespreis, der kommendes Jahr verliehen wird. (kms)

Fotos: Brigida Gonzalez


Kommentare

2

staubmeier | 05.10.2017 16:36 Uhr

wenn man ...

... bild zwei sieht will man nicht glauben,

dass bild eins das selbe haus zeigt.

schade.

aber jammern auf hohem niveau.



1

peter | 05.10.2017 15:37 Uhr

namhaft

schick ist es geworden - dennoch fragt man sich, warum, es die namhafte architektenfamilie nicht selbst geplant hat...

 
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