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26.02.2013
Max-Delbrück-Centrum
Staab gewinnt Wettbewerb für Institut in Berlin
Alle wollen nach Mitte: Das Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB) ist Teil des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch – es soll aller Voraussicht 2018 von Buch auf das Gelände des Campus Nord der Humboldt-Universität Berlin ziehen. Das Büro Staab Architekten, Berlin, hat jetzt den Wettbewerb für den Neubau des BIMSB in Berlin-Mitte gewonnen. Die Jury unter Vorsitz von Dörte Gatermann (Köln) wählte aus 20 eingereichten Entwürfen folgende Preise:
- 1. Preis: Staab Architekten, Berlin
- 2. Preis: huber staudt architekten, Berlin
- 3. Preis: Glass Kramer Löbbert, Berlin
- 4. Preis: Patrik Dierks Norbert Sachs Architekten, Berlin
- Anerkennung: doranth post architekten, München
- Anerkennung: hammeskrause architekten, Stuttgart
Der Siegerentwurf füge sich in die komplexe und differenzierte Umgebung ein, lobt das Preisgericht. „Die Fassade erhält mit der Materialwahl und Detailierung ein transparentes und präzises Erscheinungsbild und trägt somit zur Identitätsbildung des BIMSB auf dem Campus bei.“
In dem rund 35 Millionen Euro teuren Neubau an der Hannoverschen Straße in der Nähe der Charité werden auf einer Nutzfläche von ca. 5.400 Quadratmeter Labor- und Büroräume sowie Flächen für Technologieplattformen und Kommunikation entstehen. Der Baubeginn ist für 2015 vorgesehen.
Der Siegerentwurf setzt sich aus zwei winkelförmig zueinander platzierten Volumina zusammen, die durch ihre unterschiedliche Höhenentwicklung einen prägnanten Baukörper formen, erläutern die Architekten. „Die Planung erfordert eine neuartige Grundrissstruktur, da die Wissenschaftler programm- und disziplinübergreifend forschen. Aus diesem Grund werden klassische experimentelle molekularbiologische Laborarbeitsplätze sowie rechnerintensive bioinformatische und theoretische Arbeitsplätze geschaffen.
Der Entwurf macht es sich zur Aufgabe, neben den spezifischen Anforderungen an die Arbeitsbereiche auch dem Anliegen der Kommunikation gerecht zu werden. Elliptische Lufträume werden versetzt und in unterschiedlicher Größe angeordnet, um diagonale Sichtverbindungen zwischen den Geschossen zu ermöglichen. Alle hoch installierten Laborbereiche werden in einer Kernzone untergebracht, die baulich flexibel gehalten wird.“
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1. Preis: Staab Architekten

1. Preis: Staab Architekten

2. Preis: huber staudt architekten

2. Preis: huber staudt architekten
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