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25.07.2011
Runder Römer
Spatenstich für Limes-Museum in Franken
„Limeseum“ ist ein etwas unglückliches Kunstwort, das für „Limes-Museum“ stehen soll. Der antike Limes, also die befestigte Außengrenze des Römischen Reiches, ist in Deutschland als „Obergermanisch-Raetischer Limes“ 550 km lang und in seiner Gänze seit 2005 als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen. Das beflügelte die Einrichtung von archäologischen Parks und Römermuseen.
In Mittelfranken, zwischen Nürnberg und Ulm im Landkreis Ansbach, gibt es den Römerpark Ruffenhofen, der das Gelände eines ehemaligen Römerkastells samt zugehöriger Zivilsiedlung einnimmt. Dort wird heute der erste Spatenstich gefeiert für den Neubau des „Limeseums“. Die Pläne dazu sind Ende 2010 aus einem Wettbewerb hervorgegangen und stammen von den Münchener Architekten Karl + Probst.
Der Ausstellungsbereich des neuen Museums ist als durchgehende Rampe konzipiert. Durch die umlaufend verglaste Fassade erlebt der Besucher den Römerpark aus den unterschiedlichsten Perspektiven und hat dadurch die Möglichkeit, die Ausstellung durchgängig mit der Landschaft zu verbinden. Der Weg durch das Museum endet mit dem Blick aus dem Panoramafenster zum ehemaligen Römerkastell.
Ausstellungsschwerpunkt des Limeseums, das über römisches Leben und moderne Methoden der Archäologie informiert, ist ein virtueller Rundgang durch das Römerkastell und das zugehörige Lagerdorf.
Die Gesamtkosten für das neue Museum, das Mitte 2012 fertiggestellt werden soll, liegen bei rund 3,6 Millionen Euro.
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