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19.03.2000

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Papier als Baustoff

Shigeru Ban mit dem Kunstpreis Berlin 2000 ausgezeichnet


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Am 18. März 2000 wurde in der Berliner Akademie der Künste der japanische Architekt Shigeru Ban (Tokio) mit dem Kunstpreis Berlin 2000 in der Kategorie Baukunst ausgezeichnet.
Der 1957 in Tokio geborene Ban studierte von 1977 bis 1980 am Southern California Institute of Architecture und anschließend in New York an der Cooper Union School of Architecture. Nach der Mitarbeit im Büro von Arata Isozaki eröffnete er 1985 sein eigenes Büro in Tokio. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen das „Curtain Wall House“ in Tokio und das als Ferienhaus konzipierte „Paper House“, bei dem er erstmals Papier als Baustoff einsetzte. Für sein jüngstes Projekt, den japanischen „Paper Pavillon“ für die Expo 2000 in Hannover, entwickelte er in Zusammenarbeit mit Frei Otto (München) Bögen mit Spannweiten von 40 Metern, die aus 12,5 Zentimeter dicken Papierrollen bestehen. Die Jury, bestehend aus Peter Kulka (Köln), Otto Steidle (München) und Nikolaus Kuhnert (Berlin), lobte den Bau als „eines der wenigen Projekte, die das Schwerpunktthema Umweltschutz der Expo auch architektonisch thematisieren“.

Ein weiteres Foto von dem im Bau befindlichen Expo-Pavillon ist als Zoom-Bild hinterlegt (Quelle: Expo 2000).

Am 19. März 2000 stellt der Architekt im Clubraum der Akademie der Künste in Berlin, Hanseatenweg 10, seinen Paper Pavillon in einem Dia-Vortrag vor (19 Uhr, Vortrag in englischer Sprache). Zur Einführung spricht Frei Otto.


 
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