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01.02.2016

Scharnier mit Durchsicht

Sanierung und Erweiterungsbau in Mons


Nachklang des Kulturhauptstadtjahres: In Mons haben Matador Architects einem markantem Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert einen atmosphärischen neuen Flügelbau verpasst. Die Symbiose aus Alt und Neu beherbergt das Design Center Mons.

Die Brüsseler Architekten sehen ihre architektonischen Maßnahmen in erster Linie als städtebauliches Projekt, das als zukünftiges Scharnier zwischen öffentlichem Raum und wichtigen Bauten in seiner  Nachbarschaft fungiert. Ihr Erweiterungsbau erstreckt sich über die gesamte Grundstückslänge entlang dessen Grenze. Er vermittelt so zwischen den benachbarten Grundstücken und ihren Bebauungen. Das neue Volumen führt den Grundriss des u-förmigen Bestandsbaus fort, ohne jedoch direkt an das historische Gebäude anzuschließen. Zwischen den Baukörpern entsteht so ein Patio, der durch eine Brückenverbindung überwunden wird.

Während das äußere Erscheinungsbild des Bestandsgebäudes gewahrt wurde, konnten die Architekten im Inneren fließende Räume schaffen, die der aktuellen Funktion gerecht werden. Dem eher schweren alten Gemäuer fügten sie eine kontrastreiche Erweiterung hinzu. Der Neubau besticht durch Leichtigkeit und eine „sinnliche Atmosphäre“, welche die Architekten durch eine Fassade aus perforiertem Metall erzeugen. (lr)

Fotos: Tim Van de Velde


Zum Thema:

Mehr über Mons und seine Bedeutung für Künstler und Architekten von Vincent von Gogh bis Daniel Libeskind in der BAUNETZWOCHE#406 – Mons 2015


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