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20.02.2004
Rückgriff auf die 20er
Rückbau in Leinefelde/Thüringen
Mit dem Beginn des Einzuges der Mieter zum 21. Februar 2004 endet in der Leinefelder Goethestraße der dritte Bauabschnitt des dortigen Stadtumbauprojektes.
Dort werden fünf- bis sechsgeschossige Plattenbauten zu einer Siedlung aus drei- bis viergeschossigen Häusern mit einem begrünten Innenhof umgebaut. Geplant wird der Rückbau vom Frankfurter Architekturbüro Stefan Forster.
Das Projekt leugne nicht „seinen Rückgriff auf die deutsche Siedlungstradition der 20er Jahre“, so die Architekten in ihrer Projektbeschreibung. Der Block in der Goethestraße wurde auf dreieinhalb Geschosse reduziert, die ursprünglich vier Hauseingänge wurden auf zwei reduziert und von der Straßen- auf die Hofseite verlegt. So entstanden zwanzig neue Grundrisstypen, größtenteils - im Gegensatz zum Bestand - mit natürlich belichteten Bädern an der Außenwand. Die Erdgeschosswohnugen erhielten eigene Gärten. Im Dachgeschoss erhielten die Wohnungen große Dachterassen. Zwei weitere Blöcke stehen noch zur Umgestaltung an, spätestens im Jahr 2006 soll dann dann der Umbauprozess in Leinefeld angescjhlossen sein.
Zum Thema:
BauNetz-Meldung vom 9. 9. 2004 zu einem weiteren Rückbau-Projekt in Leinefelde
www.stefan-forster-architekten.de
Zu den Architektenprofilen:
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