Innside Neumarkt
Richtfest in Dresden
Für eine weiteren Baustein der baulichen Verdichtung am Dresdner Neumarkt, der während der Planungsphase die Gemüter in Dresden erregt hatte, wurde am 18. Februar 2009 Richtfest gefeiert: das künftige Innside Hotel an der Rampischen Straße 9-21 von dem Architekturbüro woernerundpartner.
Enstanden ist ein Gebäude, das aus rekonstruierten (darunter das Haus Nr. 19, das Pöppelmannsche Haus) und mehreren neu gestalteten Fassaden besteht. Der Hotelkomplex, zu dem auch zwei Wohnhäuser (Rampische Straße 23 bis 27) gehören, besitzt einen offenen Innenhof mit einer Größe von rund 160 Quadratmetern. Rund 33 Millionen Euro wird das Hotel mit 180 Zimmern und Suiten, betrieben vom spanischen Hotelkonzern Sol Melia, voraussichtlich kosten. Bis Ende 2009 soll das Gebäude fertig gestellt sein.
Wer hier reinschreibt, sollte vielleicht doch vorher etwas "Feldforschung" betreiben, sonst wird es einfach nur peinlich... 1. Das Polizeipräsidium ist alles andere als klassizistisch, sondern ein Neorenaissancebau mit neubarocken Elementen 2. Das Coselpalais steht nicht an der Rampischen Straße, sondern grenzt an die Salzgasse 3. Historische Fensterformate sind durchaus gut vermarktbar (siehe z.B. Weigelsches Haus oder Schütz-Residenz). Dass die Fassaden der nichtrekonstruierten Häuser keine architektonischen Perlen waren, ist die eine Sache, aber eine derartig unharmonische Platte hinzuklotzen, eine andere. Kleinteiligkeit kann auch mit modernen Mitteln erreicht werden (siehe z.B. die Anbauten am Hotel de Saxe). Sorry, dass musste mal raus. Gruß
Dresdner eine architektonische Zumutung. Lange Zeit hielten die Investoren die Pläne für dieses gruselige Betonkonglomerat unter Verschluss, schafften, wie schon öfter in Dresden geschehen, vollendete Tatsachen. Durch den Bau wird die bisherige, schöne Harmonie in der barocken Straße empfindlich gestört. Vor allem die riesigen Fensteröffnungen haben die Umgebungsarchitektur verhunzt. M. frdl. Gr. L.