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15.05.2012

Spanischer Nobelpreis der Schönen Künste

Rafael Moneo erhält Prinz-von-Asturien-Preis


Er gilt als der „spanischer Nobelpreis“ – mit dem diesjährigen „Premio Príncipe de Asturias 2012“ (Prinz-von-Asturien-Preis) wird Rafael Moneo ausgezeichnet. Der spanische Architekt wird von der Stiftung „Fundación Príncipe de Asturias“ in der Kategorie „Schöne Künste“ für seine Architektur ausgezeichnet. Moneo, der übrigens am vergangenen Mittwoch 75 Jahre alt wurde, sei einer der bedeutendsten avantgardistischen Baumeister der Gegenwart, betonte die Jury in der nordspanischen Stadt Oviedo. Er habe es in seinen Werken verstanden, ästhetische mit praktischen Aspekten zu kombinieren.

Moneo wurde für sein Werk bereits mit den großen Architekturpreisen geehrt, darunter der Pritzker-Preis (1996) und der Mies van der Rohe-Preis für europäische Architektur (2001). Zu seinen wichtigsten Projekten zählen das Museum für Moderne Kunst und Architektur in Stockholm (1997-98), Kursaal, Auditorium und Kongresszentrum in San Sebastián und der Erweiterungsbau des Prado in Madrid (2007). Im März 2010 wurde direkt gegenüber vom Guggenheim-Museum die neue Bibliothek in Bilbao eröffnet.

Der mit jeweils 50.000 Euro dotierte „Premio Príncipe de Asturias“ gilt als bedeutendste Auszeichnung Spaniens und wird jährlich in acht Kategorien verliehen. Bisher wurden erst vier Architekten ausgezeichnet: Oscar Niemeyer (1989),  Francisco Javier Sáenz de Oiza (1993), Santiago Calatrava (1999) und Norman Foster (2009). Für die diesjährige Auszeichnung waren 39 Kandidaten aus 25 Ländern nominiert worden. Die Preise werden im Herbst vom spanischen Kronprinzen Felipe in Oviedo überreicht.


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