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11.10.2005
Rechtsrheinisch
Pläne für Bürogebäude in Köln vorgestellt
Auf der diesjährigen ExpoReal in München wurden am 10. Oktober 2005 die Pläne für ein „Rheinpark-Metropole“ genanntes Bürogebäude der Öffentlichkeit vorgestellt. Der vom Entwickler als „größte Bürogebäude Deutschlands“ bezeichnete Komplex wird von dem Büro HPP Hentrich Petschnigg + Partner realisiert.
Das 160.000 Quadratmeter Gewerbefläche umfassende Projekt wird am rechten Rheinufer in den Hallen der ehemaligen Kölnmesse errichtet. Der Hallenkomplex wurde anlässlich der Medienmesse „Pressa“ 1928 von Adolf Abel mit einer expressionistischen Ziegelfassade erbaut. Der weithin sichtbare Messeturm ist seitdem ein markantes Merkmal des Kölner Rheinpanoramas im Stadtteil Deutz. In den 70er Jahren wurden neue Messehallen hinzugefügt.
Die unter Denkmalschutz stehende Mantelhalle sowie der Ehrenhof werden saniert und bilden nach wie vor die bestimmenden Elemente der Gesamtanlage. Die aus den 70er Jahren stammenden Hallen hingegen werden zurückgebaut. In der Mantelhalle werden vier Riegel erstellt, von denen jeweils zwei mittels mehrerer eingebauter Kämme zu zwei Baukörpern mit mehreren Innenhöfen verbunden werden sollen. Jeweils zwei der Riegel sollen fünf- bzw. sechsgeschossig sein.
Um das Neubauensemble an die Höhenentwicklung der historischen Fassaden mit ihrem Arkadengang abzustimmen, bedarf es eines architektonischen Kunstgriffs: Das Erdgeschoss wird auf einen 1,20 Meter hohen Sockel angehoben. Die Decke des Arkadenganges bildet somit die Decke für das erste Obergeschoss.
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