Remmidemmi im Paradies
OMA plant Ferienwohnanlage in den Emiraten
Archicentral.com setzt uns heute in Kenntnis von Plänen, in dem Emirat Ras Al Khaimah eine Ferienwohnanlage zu errichten. Die Entwürfe stammen von OMA/Rem Koolhaas, die noch an einer Reihe weiterer Planungen für die Vereinigten Arabischen Emirate sitzen.
Das Jebel Al Jais Mountain Resort ist ein Touristendorf an einem Berg. Es besteht aus Elementen wie einem bewohnten Staudamm, einer bewohnten Brücke und einem vertikalen Dorf („Cliffscrapers“), das in einen Abhang gebohrt ist.
Das Dorf soll mischgenutzt sein mit einem Tagungs- und Ausstellungsbereich sowie mit Hotels, Büros, Wohnungen, Geschäften und Restaurants.
Nach den erläuternden Worten von OMA soll das Feriendorf eine „zeitweilige Flucht aus den Härten des Alltags“ ermöglichen, eine „temporär konsumierbare irdische Vorschau auf das Paradies“. In einer spektakulären Berglandschaft gelegen, soll sich bereits das Betreten der rauen Landschaft „bahnbrechend“ anfühlen.
Entlang eines zehn Kilometer langen Pfades sollen zunächst Villen angesiedelt werden. „Demokratisch verteilt“, sollen die Villen von ihrer jeweiligen Landschaftssituation maximal profitieren. Dachgärten bilden dabei Terrassen mit ungehindertem Ausblick.
Ein gekrümmter Damm schließt ein Tal; der Weg über die Dammkrone ist Teil es Pfades. In dem Damm sind Hotel- und Apartement-Nutzungen untergebracht. Ob hier Wasser gestaut werden soll, bleibt allerdings unklar. Dafür bestehen die genannten „Cliffscrapers“ aus einer Reihe von nach innen gekehrten Türmen verschiedener Höhe, „die nach unten tropfen, um sich in dem darunter liegenden Kliff zu verankern“. Ein verbindendes „Netzwerk von Brücken und Kragarmen“ formt dabei „Gemeinschaftsräume und öffentliche Terrassen zwischen den individuellen Apartments und Luxus-Hotelzimmern“.
Eine bewohnte Brücke schafft eine Verbindung zwischen zwei Hochpunkten über eine Senke hinweg. Das mittlere Geschoss der Brücke bildet einen zweiten Pfad und dient als Art Laubengang zur Erschließung der Brücke.
Ob dieses bereits seit 2006 entwickelte Projekt sich dazu eignet, von den Elektroautos angefahren zu werden, die Daimler künftig mit arabischem Geld baut, beantwortet Archicentral.com nicht.
das ist doch auch wieder nur ein alibi-entwurf... 3 jahre? schaut eher nach 3 wochen entwurf aus... schade, schade, schade...
Rem, so oft haben wir uns vor Dir verneigt - aber muss man wirklich jedes unmoralische Angebot annehmen? Ein schreckliches Beispiel für mißlungenen Kulturtransfer!
welch paradisischen arbeitsbedingungen für die herrschaften architekten in den büros von OMA, wenn 3 jahre lang auf teufel komm raus gesponnen werden kann! tief gestapelt... hoch gestapelt... schräg gestapelt... schief gestapelt... ähm...wie noch?