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21.12.2009
Hochhaus-Feeling in Basel
Neuer Entwurf für Roche-Turm von HdM
Nachdem das Projekt des spiralförmigen Roche-Hochhauses von Herzog & de Meuron in Basel zurückgezogen wurde (siehe BauNetz-Meldung vom 25. November 2008), haben die Basler Architekten einen neuen Turm-Entwurf vorgelegt. Aus der Spirale ist nun eine Treppe geworden, deren Geschosse sich bis zu einer Höhe von 175 Metern auftürmen.
Der Turm soll bis 2015 fertig sein. Die NZZ schreibt über das Vorhaben: „Er wird Basels höchstes Gebäude und sorgt für eine neue Skyline: Der neue Roche-Turm von Herzog & de Meuron soll aber vor allem das Hochhaus-Feeling im Innern verändern.“
Der neue Entwurf orientiert sich – im Gegensatz zu dem organischen Körper des Vorgängers – an der modernen Sprache der Architektur von Rudolf Otto Salvisberg. Durch weiße Beton- und dunkle Fensterbänder erfährt der Turm eine starke horizontale Gliederung, die der Auftraggeber auch gewünscht hat. Die 1.900 Mitarbeiter finden auf 41 Geschossen Platz, die durch dezentrale Vertikalerschließungen verbunden sind. Die Büroräume sind also nicht um durchgängige Erschließungstürme herum organisiert, sondern „sie sind durch mehrstöckige, dezentral angelegte so genannte ‚Kommunikationszonen‘ verbunden, die auch Aussenterrassen enthalten und das für Bürotürme typische Glaskäfig-Feeling verhindern sollen“ (NZZ). Die Arbeitsplätze sollen je nach Bedarf flexibel angepasst werden können. Das Gebäude enthält außerdem ein Auditorium mit 500 Plätzen.
Im Jahr 2012 soll mit dem Neubau begonnen werden. Die Kosten liegen bei ca. 368 Millionen Euro.
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