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23.02.2009

EnBW-City

Neue Bürostadt für Stuttgart


In Stuttgarts Industriegebiet Fasanenhof reckt sich seit kurzem der 16-geschossige Hauptsitz der EnBW (Energie Baden-Württemberg) in den Himmel. Er ist Teil der kürzlich fertig gestellten und vom Büro RKW Rohde Kellermann Wawrowsky geplanten Bürostadt, der EnBW-City, die verschiedene Standorte des Unternehmens in Fasanenhof zusammenfasst. Neben dem Hochaus entstanden für die neue Bürostadt in Stuttgart-Möhringen drei sechsgeschossige Büroriegel und ein Forum mit siebeneinhalb Geschossen auf dem etwa 35.000 Quadratmeter großen Areal. Nach zweijähriger Bauzeit können nun die etwa 2.100 Beschäftigten in ihre neuen Räumlichkeiten einziehen.

Bei dem Bauherrn verwundert es nicht, dass das Energiekonzept mit Bedacht entwickelt wurde. Während der Vorstandschef der EnBW, Hans-Peter Villis, sich für die Atomkraft ins Zeug legt, will das Unternehmen am eigenen Standort „umweltfreundliche Energie“ für den Betrieb der Büros aus 98 Erdwärmesonden gewinnen. Die Erdwärmepumpen dienen zur Betonkernaktivierung; hierzu wird das vorgewärmte oder, im Sommer, gekühlte Wasser durch Schläuche in den Betondecken und Böden geleitet. Auf diese Weise sollen rund 40 Prozent der Heizenergie und 60 Prozent der Kühlenergie im Vergleich zum geforderten Standard für Bürogebäude eingespart werden. Zum Energiekonzept gehört darüber hinaus auch ein besonderes Beleuchtungskonzept und eine technische Regelung der Heizungsanlage, die die Innenraumtemperatur in Abstimmung mit der Wettersituation anpasst.


Zu den Architektenprofilen:

RKW Architektur + Städtebau


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