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30.04.2009

Luxusabstellplatz für Fahrräder

Neubau am Erfurter Bahnhofsplatz


Nein, das ist kein neuer Versuch, die Berliner East Side Gallery umzugestalten. Diese kleine, aber auffällige Fahrradstation ist gerade auf dem Erfurter Hauptbahnhof entstanden. Verantwortlich für den Kubus ist das Büro Osterwold+Schmidt Architekten aus Weimar.

Die Einweihung erfolgte am Samstag zum ersten Fahrradfrühling in Zusammenhang mit dem neu erbauten ICE-Bahnhof. Das „Radhaus“, ein Pilotprojekt in Thüringen, verknüpft auf dem Willy-Brandt-Platz, dem Bahnhofsvorplatz, den Radverkehr mit dem Bahnverkehr und dem Öffentlichen Personennahverkehr. 

Das Herzstück der Fahrradstation, die Fahrradabstellanlage,  ist ein Doppelstockparkersystem, auf der insgesamt 260 Fahrräder in zwei Ebenen abgestellt werden können. Hinzu kommen zusätzlich 32 Abstellmöglichkeiten in verschließbaren Abstellboxen. Das „Radhaus“ ist überdacht und bietet Schutz vor Regen und Schnee. Die Nutzung ist kostenfrei, lediglich die Abstellboxen können gegen ein geringes Entgelt angemietet werden.

Im Erdgeschoss des „Radhauses“ wird eine Reparaturwerkstatt für Fahrräder mit weiteren Dienstleistungen rund um das Fahrrad eingeordnet, die auch die Betreibung der Anlage sichert. Vorgesehen ist auch, fast schon zu ahnen in der Landeshauptstadt der Thüringer Bratwurst, der Einbau eines Holzkohlegrills. Im Obergeschoss wird der Erfurter ADFC einziehen.

Es bleibt ein Kleinod der Luxusklasse: schlappe 1,2 Millionen hat der Bau gekostet. Ansonsten wünschte man ihn sich an jede S-Bahnstation einer Großstadt.


Zu den Architektenprofilen:

Osterwold°Schmidt . Exp!ander Architekten BDA


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