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23.01.2012

Kunst im Wald

Museum von Nishizawa in Japan


Ähnlichkeiten mit dem Rolex Learning Center in Lausanne von SANAA sind unverkennbar und vielleicht auch unvermeidlich: Als Architekt des Hiroshi Senju Museum in Karuizawa (Japan) firmiert Ryue Nishizawa, der als Partner im Büro SANAA 2010 zusammen mit Kazuyo Sejima den Pritzker-Preis erhalten hat. Das Museum, das dem japanischen Naturmaler Hiroshi Senju gewidmet ist, wurde bereits im Oktober 2011 eröffnet. Die Fotos von Iwan Baan hingegen sind neu.


Der Künstler Senju hatte den Architekten gebeten, einen offenen, hellen Raum zu schaffen, in dem Menschen seine Werke betrachten, sich entspannen und Zeit in Kontemplation verbringen können. Das Museum folgt dem natürlichen Gefälle des Geländes. Der Schutz vor Lichteinfall wird durch eine niedrige Trauflinie, Leinwände und eine Sonnenschutzverglasung sichergestellt. Der nach außen offene Raum soll Natur und Kunst optisch vereinen; der Besucher soll stets das Gefühl haben, sich mit den Werken von Hiroshi Senju in einem Wald zu befinden. 150 verschiedene Pflanzenarten sind hier zu sehen; Sträucher und Gräser färben den Außenraum pink, gelb, lila, silber und rot – kurz: „ein Ort von außergewöhnlicher Fantasie und Schönheit“, wie der Direktor des Museums sagt.

Fotos: Iwan Baan

Zum Thema:

Zum Vergleich das Rolex Learning Center im Baunetz Wissen Beton.


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