Bloom Resort
Matteo Thun plant Hotel auf Fehmarn
Fast auf den Tag genau vor 40 Jahren spielte Jimi Hendrix sein letztes reguläres Konzert auf der Insel Fehmarn. Zwei Wochen später war der Jahrhundertmusiker tot. Im selben Jahr, 1970, karrte der junge Südtiroler Matteo Thun in einem Ford Transit Surfbretter durch Deutschland nach Italien; er beabsichtigte damals, vor Fehmarn, dem „Hawaii von Europa“, als einer der Ersten überhaupt zu surfen. Das hat damals nicht geklappt. Dafür beglückt er jetzt die Ostseeinsel mit den Planungen für ein Vier- oder Fünf-Sterne-„Resort“, womit eine Hotel- und Appartementanlage bislang ungekanntes Ausmaßes gemeint ist.
Der Designer und Architekt arbeitet seit 1978 in Mailand und hat seitdem „weltweit“ 50 Hotels entworfen. Zuletzt machte er Schlagzeilen, als er eine Art Systemgastronomie-Konzept für italienisch angehauchte Pizza-Pasta-Restaurants in Deutschlands Innenstädten entwickelte (siehe BauNetz-Meldung vom 24. April 2006).
Das „Bloom Hotelresort and Residences“ auf Fehmarn entsteht auf einem 300.000 Quadratmeter großen Grundstück am Fehmarner Südstrand. Einbezogen wird das ehemalige Haus des Gastes von 1968, ein heruntergekommenes Baudenkmal von Arne Jacobsen. Eine niederländische Immobiliengruppe finanziert das 100-Millionen-Projekt.
Den Mittelpunkt der Anlage bildet ein Hotel mit 200 Zimmern und Suiten, daran angebunden sollen fünf „Strandvillen“ mit insgesamt 300 Appartements entstehen. Die Fassaden sollen mit viel Glas ausgestattet werden, um den Gästen aus allen Zimmern immerhin „den Blick auf den Horizont“ (Hamburger Abendblatt) zu ermöglichen. Hier entsteht alles aus einer Hand; „wir werden sogar die Strandkörbe gestalten“, zitiert das Blatt den Designer.
Anfang 2011 soll der Bau beginnen, die Eröffnung soll spätestens im Sommer 2014 gefeiert werden.
Ein Interview mit Matteo Thun bei www.designlines.de
Mit Matteo Thun bekommt Schleswig Holstein einen der 10 TOP Architekten weltweit. Seine Projekte und Visionen kenne ich in Meran und Abu Dhabi und kann nur von höchster Qualität und perfektem Designanspruch berichten. Dieses Projekt wird - davon gehe ich auf Grund meiner Kenntnis der anderen beiden Projekte aus - den Küstenurlaub in Deutschland positiv auf den Kopf stellen. Endlich passiert mal etwas Außergewöhnliches. Und allen Neidern sei gesagt - nur der, der die Erste Idee hat, ist ein Visionär. Die Nachahmer werden kommen, aber nie das Original treffen!
sieht aus wie sein o-sole-mio fertighaus in der aufgepumpten version....
Vielleicht sollte man Herrn Thun etwas Gutes wünschen und im ans Herz legen, es nochmal mit dem Surfen zu versuchen? Dabei soll man angeblich die besten Ideen bekommen!