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06.07.2011
Insel zwischen Türmen
Kongresszentrum in Hangzhou
Im Fernen Osten wird anders gedacht und folglich auch anders entworfen. Das neue Kongresszentrum der Stadtverwaltung von Hangzhou in China zeigt diesen baukulturellen Unterschied besonders deutlich. Sechs Hochhaustürme gruppieren sich im Kreis um einen kleineren Zentralbau. Auf dessen Dach: ein künstlich angelegtes Paradies, das wie eine Insel zwischen den spiegelnden Glasfassaden der Türme ruht.
Vor kurzem konnte das 20.000 Quadratmeter große Ensemble fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Konzeption und Planung der Fassade entstand im Büro Pysall Ruge Architekten. Die weitere Betreuung und Planung erfolgt seit März 2011 im Büro Peter Ruge Architekten in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Architekten Wang Xiaosong und den Ingenieuren Schlaich Bergemann und Partner.
Die Architekten beschreiben die Fassade als eine Einheit, die erst aus der Nähe betrachtet sich in ein Netzwerk aus Strukturen und verschiedenen Materialien auflöst. „Die Strukturen einer Teeplantage mit unterschiedlich ausgerichteten und sich überlagernden Ebenen aus Bewirtschaftungswege und Bepflanzungsnetzen sind ein typisch regionales Bild aus der Provinz Zheijang, ein Hauptanbaugebiet für Tee in China. Dieses Bild greift die Konzeption unserer Fassade auf und entwickelt daraus eine Struktur, die sich gewebeartig um das Gebäude legt und dessen Körperhaftigkeit hervorhebt.“
Vor kurzem konnte das 20.000 Quadratmeter große Ensemble fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Konzeption und Planung der Fassade entstand im Büro Pysall Ruge Architekten. Die weitere Betreuung und Planung erfolgt seit März 2011 im Büro Peter Ruge Architekten in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Architekten Wang Xiaosong und den Ingenieuren Schlaich Bergemann und Partner.
Die Architekten beschreiben die Fassade als eine Einheit, die erst aus der Nähe betrachtet sich in ein Netzwerk aus Strukturen und verschiedenen Materialien auflöst. „Die Strukturen einer Teeplantage mit unterschiedlich ausgerichteten und sich überlagernden Ebenen aus Bewirtschaftungswege und Bepflanzungsnetzen sind ein typisch regionales Bild aus der Provinz Zheijang, ein Hauptanbaugebiet für Tee in China. Dieses Bild greift die Konzeption unserer Fassade auf und entwickelt daraus eine Struktur, die sich gewebeartig um das Gebäude legt und dessen Körperhaftigkeit hervorhebt.“
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