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23.05.2011
Urban Futures 2050
Konferenz in Berlin
Das 21. Jahrhundert wird als das „Jahrhundert der Städte“ bezeichnet. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts werden 80 Prozent der auf neun Milliarden anwachsenden Weltbevölkerung in urbanisierten Regionen leben. Zugleich erscheint die Zukunft dieser Städte ungewisser denn je: „Für die Zukunft unserer Enkel ist nahezu jedes Szenarium denkbar, vom kompletten Zusammenbruch der Zivilisation bis hin zu einem neuen goldenen Zeitalter der Fusionsenergie“, schreibt der US-amerikanische Autor Mike Davis. „Wir können in jedem Fall sicher sein, dass die Städte zum Ground Zero dieser Entwicklung werden.“
Am kommenden Donnerstag und Freitag laden das Bauhaus Dessau und die Heinrich-Böll-Stiftung zu einer internationalen Konferenz nach Berlin. „Urban Futures 2050“ bringt Architekten, Stadtplaner, Politiker und Wissenschaftler zusammen, um „die Zukunft der Städte neu zu denken und praktisches Handeln zu inspirieren“, so die Veranstalter. Insbesondere wird es bei den Diskussionspanels auch um die Umgestaltung der Städte hin zu einer post-fossilen Gesellschaft gehen: Welche Strategien für eine regenerative Stromversorgung gibt es? Wie kann „grüne Mobilität“ gestaltet werden? Welche Potenziale hat die „urbane Landwirtschaft“?
Zur Konferenz werden unter anderem erwartet: Kees Christiaanse (KCAP, Rotterdam), Dieter Salomon (Oberbürgermeister von Freiburg, Die Grünen), Oliver Seidel (Cityförster Network vor architecture), Fabienne Hoelzel (städtische Wohnbehörde Sao Paulo), Christiane Thalgott (Stadtplanerin, München), Belinda Tato (Ecosystema Urbano, Madrid), Seif Ul Haque (Architekt, Dhaka), Johannes Fiedler (TU Braunschweig)
Termin: Donnerstag und Freitag, 26. und 27. Mai 2011, jeweils ab 9 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Zum Thema:
Vollständiges Programm und Anmeldung unter www.boell.de
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