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01.02.2011
Hyparschale, sanierungsbedürftig
Kolloquium in Magdeburg
Nach dem Abriss des Ahornblatts in Berlin richtet sich nun der Blick auf ein ebenfalls gefährdetes und ebenso emblematisches Bauwerk der DDR-Moderne: Die 1969 nach einem Entwurf von Ulrich Müther (1934-2007) in unmittelbarer Nähe der Stadthalle Magdeburg für Ausstellungs- und Veranstaltungszwecke der Messe errichtete Magdeburger Hyparschale ist seit 1997 ungenutzt und dringend sanierungsbedürftig, obwohl sie seit 1998 als Baudenkmal eingetragen ist. Eine Nutzung ist nicht in Sicht; die Stadt hat keine Gelder zum Erhalt eingeplant. Ein Kolloquium in Magdeburg will jetzt „möglicherweise im letzten Moment“ alle Akteure versammeln und Möglichkeiten des Denkmalerhalts sondieren.
Auf dem Kolloquium sprechen unter anderem die Landeskonservatorin von Sachsen-Anhalt, Ulrike Wendland, und der Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, Phillip Oswalt. In einer abschließenden Diskussion unter Leitung von Gabi Dolff-Bonekämper sollen die Vertreter der Magdeburger politischen Parteien zu Wort kommen. Der Oberbürgermeister und die CDU haben allerdings bereits abgesagt.
6. Hermann-Henselmann-Kolloquium: 22. Februar 2011. 14-18 Uhr
Ort: Stadthalle Magdeburg, Heinrich-Heine-Platz 1, Blüthnersaal, Magdeburg
Um Anmeldung unter info@hermann-henselmann-stiftung.de wird gebeten.
Zum Thema:
www.hermann-henselmann-stiftung.de
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