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http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Kita_in_Stuttgart-Moehringen_1149813.html

05.08.2010

Baumhaus

Kita in Stuttgart-Möhringen


Wegen der großen Resonanz beim Publikum setzen wir unsere informelle kleine Sommerserie „Neue Kitas“ gerne fort mit dem Kinderhaus St. Hedwig in Stuttgart-Möhringen. Das Stuttgarter Büro Günter Hermann Architekten hatte uns den Kindergarten gestern per Mail mit dem netten Betreff „Kita haben wir – Mut auch“ geschickt. Da übersehen wir dann auch ausnahmsweise, dass der Bau schon im vergangenen Jahr fertig wurde und sich somit eigentlich kaum noch für eine tagesaktuelle Meldung eignet.

Der im Jahr 2006 aus einem Wettbewerb hervorgegangene Entwurf für das „Kinderhaus“ der katholischen Kirchengemeinde St. Hedwig ist für 100 Kinder ausgelegt. Die Architekten bemühen in ihrer Erläuterung das Bild des Baumhauses: „Das Kinderhaus befindet sich in einem Wohngebiet mit Einfamilienhausbebauung und altem Baumbestand. Die Blockrandbebauung des Gebietes in offener Bauweise wird fortgeführt und der bestehende Block nach Süden geschlossen. Hierdurch wird der Freispielbereich im Blockinneren zur lärmintensiven Straße und Stadtbahn geschützt und behält seinen derzeit introvertierten Charakter im prägenden Baumbestand bei.
 
Die Idee eines offenen Hauses wird für die administrativen Bereiche in der Erdgeschosszone entwickelt, der Reiz liegt hierbei in der Schaffung einer möglichst hohen Transparenz von der Straße bis in den Innenhofbereich über eine terrassierte Landschaft.
Die Gruppenräume orientieren sich nach Norden zum offenen Spielbereich und erhalten jeweils einen direkten Freibereich in Form eines introvertierten Spielhofes. Kindgerechte, dem Maßstab angepasste Fenster werden für den Sichtbezug zum Außenspielbereich nach Norden angeordnet.

Die Gruppenräume als eigentliches Kinderhaus werden aufgeständert im Obergeschoss zusammengefasst. Es entsteht der Gedanke des „Baumhauses“ inmitten der bestehenden Baumkronen auf dem Grundstück.

Der Multifunktionsraum mit Eingangsbereich, Küche und WC kann durch eine mobile Trennwand als separate Raumeinheit außerhalb des Kindergartenalltags genutzt werden. Helle, natürliche Oberflächen der Wände und Decken mit gezielten Farbakzenten sollen einen freundlichen Tagesablauf für die Kinder und Erzieherinnen gewährleisten.“


Zu den Architektenprofilen:

Günter Hermann Architekten


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