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24.08.2012

Mehr Wellen am Inn

Gewerbehaus in Graubünden


Mit seiner langgezogenen Form schmiegt er sich an das Flussbett an – am Ufer des Inns in Samedan (Graubünden) haben Mierta & Kurt Lazzarini Architekten ein Gewerbehaus fertig gestellt. Der Neubau geht auch in Hinblick auf das Gestaltungs- und Energiekonzept eng auf die Gegebenheiten des Ortes ein.

In der Fassadengestaltung haben sich die Architekten von der Landschaft inspirieren lassen. Geschwungene rostfarbene Blechtafeln wechseln sich mit Glaselementen ab. Die Wellenform nimmt Bezug auf die Schweizer Berglandschaft, und der rostbraune Ton erinnert an die herbstlichen Farben der umliegenden Lärchenwälder.

Das Gebäude ist in Skelettbauweise mit einem zentralen Erschließungskern errichtet. Der offene Grundriss lässt auf den vier Geschossen
verschiedene Nutzungsformen zu. Unter anderem haben sich die Architekten selbst neue Büroräume in der 3. Etage geschaffen – mit Blick auf den mäandernden Inn.

Die Architekten bezeichnen ihr Gebäude als Energiespeicherhaus, denn auf dem Dach wird mittels Sonnenkollektoren Energie gewonnen und die Abwärme aus technischen Anlagen weiterverwendet. Die gewonnene Energie wird in einem 20.000 Liter fassenden Tank gespeichert, so dass das Gebäude mittels eines Pumpensystems auch an sonnenarmen Tagen und abends versorgt werden kann.


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