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06.07.2012

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Fast ganz in Weiß

Fassadenwettbewerb in Berlin entschieden


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Nun hat sich doch der Entwurf von Schweger & Partner (Hamburg) durchgesetzt: Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilt, konnte sich der Entwurf der Hamburger für den Bettenturm der Berliner Charité, der bereits im April in der ersten Phase des Wettbewerbs einen ersten Platz gemacht hatte, gegen seinen damals gleichfalls als Siegerentwurf gekürten Mitbewerber – den Entwurf von Thomas Müller und Ivan Reimann (Berlin) – durchsetzen (siehe zur ersten Phase des Wettbewerbs BauNetz-Meldung vom 24. April 2012).

Aus dem Juryprotokoll: „Die Arbeit teilt das Volumen in einen robusten Sockel und einen gegliederten Aufbau. Hierdurch verliert das Gebäude an optischer Höhe, was durch eine Betonung der Vertikalen durch feine Lisenen kompensiert wird. Auch die Funktionsbauten entwickeln sich aus dem Thema des Sockels und werden aus rigide gerastertem Backstein erstellt. Das Thema des Sockels wird kontrovers diskutiert, aber das eigentliche Thema des Entwurfes ist das Raster, mittels subtilen Pfeilerverbreiterungen werden die Rastersprünge des Bestandes thematisiert, aber nicht überbetont.
Es entsteht ein Fassadenbild, das zwar ein neues Gesicht für die Charité entwickelt, aber dessen Ursprung, nämlich der Bestand der alten Charité, durch das neue Kleid hindurch stets spürbar macht.“

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet vom 13. bis zum 26. Juli  im Amerika-Haus, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin statt.


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Kommentare

8

tzrgee| 08.07.2012 13:42 Uhr

und

wie die Dreh / Kipp Elemente auf Bild 7 funktionieren sollen? motorisch....? oder doch noch eine Teilung mehr...!?

nicht durchdacht...!

7

resistance| 07.07.2012 21:38 Uhr

beratungsresistente senatsbaudirektorin

es ist ein trauerspiel. das dialogische planen, dass sich am anfang so vielversprechend anhörte hat mit dem charite-entwurf seine bankrotterklärung gefunden.
nicht, dass es der vorgänger besser gemacht hatte. nein, um so einen schandfleck am himmel über berlin zu verhindern braucht es keine person, die es richtet, sondern eine prominente debatte zur baukultur in berlin. hätte berlin, wie im koalitionsvertrag vereinbart sein durch closed-shop-charakter lächerliches baukollegium zu einem transparenten gestaltungsbeirat umgebaut, er hätte dem öffentlichen interesse hier eine autorität verleihen können, der zumindest den jetzt zweitplatzierten entwurf ermöglicht hätte.
denn jede wette, hier hat allein das geld regiert und um dagegenanzugehen reichen keine worte, es braucht eine neue streitkultur in der stadt. also aufwachen senat und bitte die kolaitionsvereinbarung umsetzen!

6

logo| 07.07.2012 12:45 Uhr

Invalidenfriedhof

Sieht aus wie eine Soldatennekropole. Man sollte historische Kontextualisierung niemals übertreiben.

5

johannes| 07.07.2012 01:02 Uhr

gut jetzt

meine Hoffnung ist ja, dass es berlin irgendwann satt hat ein Raster neben das andere zu setzten. das sieht ja aus wie im Gefängnis. irgendwann muss ja mal gut sein mit der schiene und es werden andere Konzept gefordert. zurück zum Genius loci, zum besonderen Ort mit unverwechselbarer Bauqualität. leider habe ich diese Hoffnung nun schon eine weile...

4

Jordi| 06.07.2012 21:25 Uhr

Charité

Oh weh! Die Visualisierung läßt Schlimmes erahnen, es tut weh, wenn das beim Auftraggeber durchgeht, Monotie und Trendfetischismus banalisieren ein m.E. herauszuhebendes Bauwerk, DIE CHARITÉ

3

Carsten| 06.07.2012 18:28 Uhr

Ein Berlin Schreck

Berlin, Berlin, wo führt das nur hin.

Wenn wir uns Städte wie London oder Paris anschauen, da würde diese Architektur nicht einmal am Rande platziert werden. Aber in Berlin regiert der Schreck, zum Glück gibt es noch die kleine Architekturszene, die Mut und Kraft hat, dass ist nur erbärmlich!

2

architekt 2| 06.07.2012 16:52 Uhr

BND, oje.

Vielleicht bezieht es sich ganz kontextorientiert auf die Fassade der anderen Großform um die Ecke. BND, oje.
Nummer 2 war besser.

1

architekt| 06.07.2012 15:57 Uhr

charite, oje

na dann vielen dank.
der entwurf wirkt ziemlich uninspiriert, die fassade passt überhaupt nicht zu den gabäudeproportionen. hier siegt offenbar mal wieder wirtschaftlichkeit vor qualität.

 
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