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22.02.2017

Räume für Architekten

Fakultätsneubau in Wuppertal von kadawittfeldarchitektur


Die Geschichte der Bergischen Universität Wuppertal ist jung: In den Siebzigerjahren als Gesamthochschule gegründet, wird sie erst seit 2003 als Universität geführt. Auf dem kleinsten von drei Standorten – dem direkt an die berühmte Wuppertaler Schwebebahn angebundenen und von den denkmalgeschützten Haspel-Häusern gesäumten Campus Haspel – befindet sich die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen.

Bereits 2012 wurde ein Wettbewerb für einen Neubau des Fakultätsgebäudes ausgeschrieben, den schließlich das Aachener Büro kadawittfeldarchitektur gewinnen konnte. Bereits für Herbst 2015 war die Fertigstellung des Gebäudes geplant, mit dem das im Jahr 2011 abgerissene, ursprüngliche Fakultätsgebäude neben der denkmalgeschützten, ehemaligen Baugewerkschule ersetzt werden sollte. Der Termin wurde jedoch mehrfach verschoben, so dass das Gebäude, für das insgesamt zehn Millionen Euro aufgewendet wurden, erst im Februar 2017 offiziell eingeweiht werden konnte.

Der Bau vereint drei Funktionsbereiche, die horizontal übereinandergeschichtet sind. Im Erdgeschoss befinden sich die gemeinschaftlichen Nutzungen, wie Mensa,  Ausstellungsbereiche und ein Hörsaal, während die beiden Obergeschosse je den Bauingenieuren und den Architekten zugeteilt sind.

Durch den Neubau soll die Identität der Fakultät gestärkt und nach Außen vermittelt werden. Mit den deutschlandweit einzigartigen Laboren für Virtual Reality und Building Information, die es den Studierenden erlauben, sich virtuell in digital modellierten Bauwerken zu bewegen, sieht die Universität diese besonders in der Ausbildung in zukunftsorientierten Techniken und Methoden gegeben.

Ob das knallgrüne Interior oder die horizontal geschichtete Fassade aus Aluminiumlamellen – die mit dem „Bergischen Löwen“ das Wappen der Universität trägt – gerade diese Zukunftsorientierung der Fakultät vermitteln, sei dahingestellt. Hauptsache ist, dass die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen nach sechs Interimsjahren nun endlich wieder eigene Räume besitzt. (mg)

Foto: Andreas Horsky


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