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18.02.2016

Clusterschule Gloggnitz

Dietmar Feichtinger gewinnen Wettbewerb in Österreich


Dietmar Feichtinger Architectes haben gerade einen Wettbewerb in Niederösterreich gewonnen: das Projekt für die Clusterschule in der Gemeinde Gloggnitz. In der sogenannten „Stadt in den Bergen“ soll die bisherige Schule zu einem modernen Schulzentrum samt Volksschule, neuer Mittelschule und einem Sonderpädagogischen Zentrum umgestaltet werden. Das Ergebnis des nicht offenen, zweistufigen Realisierungswettbewerbs:

  • 1. Preis: Dietmar Feichtinger Architectes, Montreuil/Wien
  • 2. Preis: Eidenböck Architekten, Wien
  • 3. Preis: Caramel Architekten, Wien

Unter den weiteren Teilnehmern waren Dietrich | Untertrifaller Architekten mit Schluder Architektur, fasch&fuchs sowie das Team Ramstadt, Riccione, Flotzinger.

Der Siegerentwurf stelle mit seinem pädagogischen Konzept eine Schule im Aufbruch dar, lobt das Preisgericht, und verwirkliche eine Schullandschaft. Dietmar Feichtinger Architectes ordnen die Klassen nach außen an und verbinden alle Schultypen miteinander. Eine große architektonische Qualität habe hingegen die innen gelegene Terrasse, die Holzfassade beurteilt die Jury als ansprechend, die Einfachheit des Raumkonzepts mit einer Anordnung auf zwei bis drei Ebenen wirke bestechend. Darüberhinaus gefiel der Jury die grundlegende Idee der Sportschule im erstplatzierten Entwurf durch die offenen Turnsäle.

Dietmar Feichtinger Architectes verstehen die Schule einerseits als „Ort der Begegnung, des Austausches, ein Ort, der soziale Kompetenz vermittelt“, andererseits aber auch als eine „schützende Hülle“. Ihr Entwurf ordnet dafür die Klassen im Obergeschoss als Ring an. Innerhalb des Ringes bilden Gruppenräume Einheiten, die um freibleibende Räume – von den Architekten als Marktplätze bezeichnet – angeordnet sind. Es entsteht eine Stadt in der Stadt, eine Abfolge von Wegen und Plätzen, die an italienische Städte erinnert, erläutern die Architekten.

Auch der Schulhof im Zentrum des Obergeschosses folgt demselben Prinzip. Durch Lichtkörper zur Belichtung der Sporthallen im Erdgeschoss gliedern die Architekten die Bereiche und wollen so einen den Kindern entsprechenden Maßstab gewährleisten. Während das Hallendach als „intim strukturierter Pausen- und Lern-Hof” im ersten Obergeschoss genutzt wird, sind die Verwaltungsbereiche im „ruhigen“ zweiten Obergeschoss über dem Haupteingang geplant.


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