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12.03.2009
Zeichenhafte Architektur
Architekturquartett in Düsseldorf
Nach der erfolgreichen Premiere eines Architekturquartetts auch in NRW im Jahre 2008 setzt die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen mit einer zweiten Diskussionsrunde am 17. März 2009 mit dem Thema „Signale! – Leben und Arbeiten in zeichenhafter Architektur“ die Reihe fort.
Die Architektenkammer sieht einen Trend, der alle kontemporären Architektur-Strömungen verbindet: den Willen, zeichenhafte Bauwerke zu schaffen. Aus der Veranstaltungsankündigung: „Die Architekturrezeption wird beherrscht von Gebäuden, die den Stolz ihrer Bauherren ausdrücken und zugleich zu Wahrzeichen ihrer Region werden (sollen) – von der Elbphilharmonie in Hamburg bis zur BMW-World in München. Auch in Nordrhein-Westfalen ist der Wille zum baulichen Ausrufungszeichen nicht zu übersehen. In den meisten Großstädten sind in den vergangenen Jahren neue Hochhäuser in den Himmel gewachsen; die Kulturhauptstadt Ruhr 2010 definiert sich zu einem nicht unerheblichen Teil über signalhafte Bauwerke, die weithin ausstrahlen sollen: Aufbau der Küppersmühle in Duisburg, Überhöhung des Turms der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen, Ausbau des ‚Dortmunder U‘ zum Kultur- und Kreativzentrum.“
Das zweite Architekturquartett wird daher drei neue Bauwerke diskutieren, die ihren zeichenhaften Anspruch unmissverständlich formulieren:
• „Kranhäuser" im Kölner Rheinauhafen, Bothe Richter Teherani (Hamburg)
• „Super C" der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen, Fritzer und Pape (Köln)
• „Haus am Pegel" des Neusser Bauvereins, Fritschi, Stahl und Baum (Düsseldorf)
Es diskutieren:
• Christian Hümmeler, Architekturkritiker
• Gernot Schulz, Hochschule Bochum
• Ulrich Tillmanns, Tillmanns, Ogilvy & Mather, Düsseldorf
Diskussion: 17. März 2009, 19 Uhr
Ort: Savoy-Theater Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 47, 40210 Düsseldorf
Um eine Anmeldung unter teilnahme@aknw.de wird gebeten.
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