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Mit einem klaren Kompass an Werten
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27.01.2012
Bestuhlung
Der mittelständische Objektmöbelhersteller Brunner gilt in der Branche als einer der Führenden. Die Werte Design, Flexibilität und Qualität sind zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur.
Wenn ein Unternehmen in seinem Markt führend ist, muss einiges zusammenkommen. Bei Brunner sind es die Flexibilität und Schnelligkeit eines mittelständischen Familienunternehmens. Hinzu kommt ein ausgeprägter Gestaltungsanspruch, der mit herausragenden internationalen Designern umgesetzt wird. Und schließlich ist es die Fähigkeit, sehr individuelle Lösungen zu entwickeln – Objektmöbel, die ohne Ausnahme hochwertig, funktional und langlebig sind. Für Dr. Marc Brunner, seit sieben Jahren Mit-Geschäftsführer, ist die führende Rolle des Unternehmens vor allem diesem „klaren Kompass an Werten“ zu verdanken.
Seit Dr. Marc Brunner im Jahr 2004 als Mit-Geschäftsführer in das Familienunternehmen eingestiegen ist, hat sich Brunner zu einem designorientierten Unternehmen gewandelt. Die Strategie, nur mit den herausragenden internationalen Designern zusammenzuarbeiten, wurde bereits von Firmengründer Rolf Brunner angelegt. „Unter Marc Brunner wird das Design nun noch stärker in den Mittelpunkt gerückt und dynamisiert“, beobachtet Wolfgang C. R. Mezger, der seit Jahren für die Gestaltung vieler Brunner-Programme verantwortlich zeichnet.
Marc Brunner sagt dazu: „Was Brunner sicherlich von vielen Herstellern unterscheidet, ist auch die Bereitschaft, gemeinsam mit dem Designer technische Möglichkeiten auszuloten. Sich nicht zu scheuen, Zeit und Geld zu investieren und die Dinge immer noch ein bisschen besser zu machen!“
Individualität und große Stückzahlen schließen sich nicht aus
Die internationalen Brunner-Auftraggeber wissen das. Sie wissen auch, dass das Unternehmen aus Rheinau in kurzen Zeiträumen individuelle Kundenwünsche umsetzen kann.
Brunner hat von Juli bis September 2011 insgesamt 11 000 Stühle des Sondermodells „alite“ an das neue Kongresszentrum nach Doha in Katar geliefert – und ein weiterer Großauftrag steht bereits vor der Tür: die Ausstattung des badenwürttembergischen Innenministeriums mit 2400 Modellen aus der „fina“-Serie.
Ein Bündel an Innovationen: fina, finasoft und finalounge
Die Brunner-Unternehmenskultur ist an jedem Produkt und an jedem Detail ablesbar. Es gibt jedoch kaum ein Modell, das die Werte des Unternehmens so klar ausdrückt wie „fina“, ergänzt um die neuen Modellserien „finasoft“ und „finalounge“. Bei den neuen Serien handelt es sich um umfangreiche Stuhlfamilien, die gemeinsam mit Wolfgang C. R. Mezger entwickelt und im Jahr 2010 am Markt eingeführt wurden.
Das Unternehmen wollte mit „fina“ einen universell einsetzbaren, leichten und bezahlbaren Stuhl auf den Markt bringen. Und er sollte dabei deutlich komfortabler sein als alle anderen Modelle, die sich in diesem Segment auf dem Markt befinden. Der Designer Wolfgang C. R. Mezger und die internen „Tüftler“ – das hoch qualifizierte Entwicklungsteam aus Schreinerei, Polsterei und Endmontage sowie natürlich aus Technik und Geschäftsleitung – brachten seit 2008 eine große Zahl wegweisender Neuerungen für „fina“ hervor: Immer noch spektakulär ist die damals völlig neu entwickelte Schichtholz-Sitzschale, die zum Rand hin dünn ausläuft und in der Mitte zur Stabilisierung stärker ausfällt. Mit einem sichtbaren Rand von nur fünf Millimetern sieht man nicht, dass die Schale in der Mitte dann 1,5 Zentimeter stark ist – aber man spürt es: Der Stuhl ist ausgesprochen stabil.
2010 und 2011 kamen neue Gestell- und Schalenvarianten hinzu. Die Erweiterung der fina-Serie mit Kunststoff-Schalensitzen auf der einen und Vollpolster-Varianten auf der anderen Seite ist ein solches Novum, ebenso die Entstehung einer fina-Drehstuhlvariante. Auch die zweifarbigen Kunststoffschalen sind eine Neuentwicklung. Der innovative 3-Komponenten-Aufbau mit glasfaserverstärktem Kern gibt Stabilität und prädestiniert den Allrounder für vielfältige Anwendungsbereiche im Objekt. Vom großen fina-Innovationspotenzial haben auch die neuen Serien „finasoft“ – ein komfortabler Sessel mit schlanker Silhouette für den gehobenen Konferenzbereich – und „finalounge“ – ein Loungemöbel mit extra breiter Sitzfläche – profitiert, die ebenfalls von Wolfgang C. R. Mezger entworfen wurden. Sie entsprechen voll und ganz der Firmenphilosophie: Ob elegant oder modern, die Stühle der fina-Linie bieten einen hohen Sitzkomfort, passen in jeden Raum und sind zu bezahlbaren Preisen erhältlich.
Noch mehr Komfort bei „finasoft“: die kinematische Schwinge
Bei „finasoft“, der die schlanke Gestaltungslinie der „fina“-Designlinie auf den Konferenzbereich überträgt, gibt es eine weitere Innovation: eine V-förmige, dynamische Federstahlschwinge. Sie schafft ein angenehm federndes Sitzgefühl und ist doch „so intelligent einfach“, ist Michael Hauser, der Leiter des Brunner-Entwicklungsteams überzeugt. Das komfortable Sitzgefühl entsteht, indem die kinematische Gabelschwinge leichte diagonale Bewegungsabläufe unterstützt und somit einer starren, wenig ergonomischen Sitzhaltung entgegenwirkt.
Mit Design aufwerten – der Mensch im Mittelpunkt
Es zeichnet Brunner außerdem aus, in Bereichen Impulse zu geben, in denen sich ein gestalterischer Anspruch oftmals unterordnen muss. Dies ist beispielsweise in Kliniken oder Pflegeeinrichtungen der Fall. Komfort und Hygiene spielen in diesen Bereichen dagegen eine große Rolle. Zudem muss der Hilfebedürftigkeit von Menschen mit robusten und standfesten Produkten Rechnung getragen werden. Bei Brunner fragte man sich jedoch: Warum wird so wenig für das „Atmosphärische“ getan? Warum wirken die Möbel, auch wenn sie funktionieren, oft so neutral und fast schon stigmatisierend? Man hat früh erkannt, dass es sinnvoll ist, auch für diesen Markt Produkte zu entwickeln, die den spezifischen Ansprüchen gerecht werden und außerdem ein zeitgemäßes und ansprechendes Design haben. Heute bietet Brunner ein facettenreiches Sortiment für den Care-Bereich an – unter anderem den eleganten Sessel „taceo“ von Martin Ballendat oder den farbenfrohen, pflegeleichten und unkomplizierten Allrounder „twin“, entworfen von Archirivolto – der erste aus einem Stück gefertigte Kunststoffstuhl auf dem Markt überhaupt, der den hohen Anforderungen im Objektbereich gerecht wird.
Zahlreiche Designauszeichnungen tragen dazu bei, das Unternehmen nach Aussage von Dr. Marc Brunner in der Branche zur „führenden Designmarke“ zu entwickeln. Zu den herausragenden Beispielen in jüngster Zeit zählen der red dot award: communication design 2011 sowie der iF communication award 2012 für den Brunner-Messestand auf der Mailänder Möbelmesse, gestaltet von der Ippolito Fleitz Group. Brandneu ist die Verleihung des Interior Innovation Award 2012 für den Monobloc-Kunststoffstuhl „twin“, der im Jahr 2011 auch schon mit dem iF product design award ausgezeichnet worden ist.
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