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Dank SentryGlas® Ionoplast-Zwischenlagen von Trosifol

Museo Jumex, das Erste von dem bekannten britischen Architekten Sir David Chipperfield entworfene Gebäude Lateinamerikas, gehörte zu den sechs Projekten, die in der engeren Auswahl für den „RIBA International Prize 2016“ standen. Es ist die zentrale Plattform der Fundación Jumex Arte Contemporáneo, die gegründet wurde, um zeitgenössische Kunst zu fördern, zu diskutieren, darüber zu informieren und innovative Wege zu finden, um das Interesse an Kunst und Kultur zu stärken. Dazu bedient sie sich ihrer Kunstsammlung, der Colección Jumex, sowie des Museo Jumex als Ort für die Präsentation und Belebung zeitgenössischer Kunst.
Die im Besitz von Eugenio Lopez, dem Erben der Jumex fruit-juice company fortune, befindliche Sammlung umfasst über 2.900 Werke zeitgenössischer Künstler wie Jeff Koons, Olafus Eliasson und Tacita Dean sowie eine Auswahl von Werken der mexikanischen Künstler Abraham Cruzvillegas und Mario Garcia Torres.
Das 2013 eröffnete Gebäude mit Wänden aus Beton und lokal gebrochenem Travertin bietet doppelt so viel Ausstellungsfläche wie der Ort, an dem die Sammlung zuvor untergebracht war. Innen und Außen kommen in großem Umfang moderne Verglasungen zum Einsatz, mit denen sich das Ziel des Architekten, soviel natürliches Licht wie möglich zu nutzen, erreichen ließ.
 
Auf 14 Säulen errichtet – dank derer sich das Erdgeschoss zu einer umgebenden öffentlich zugänglichen Plaza öffnen kann – umfasst das Museum fünf Etagen, von denen drei als Ausstellungsfläche dienen. Die weiteren Ebenen bieten Raum für Vorträge und Symposien, eine Buchhandlung, ein Café und die Verwaltung der Stiftung.
Für ein Maximum an Lichtdurchlässigkeit, Belastbarkeit und Sicherheit bestehen die bis zu 1,2 x 6,0 m großen Glasflächen aus je zwei 10 mm dicken Floatglasscheiben und einer 1,52 mm dicken SentryGlas® Ionoplast-Zwischenlage von Trosifol.
Dazu ein Sprecher des Glasbauunternehmens Kinetica: „SentryGlas® Zwischenlagen wurden aus mehreren Gründen für die Fenster und Türen dieses Projekts spezifiziert. An erster Stelle stand die Sicherheit. Bei bis zu sechs Meter hohen Fenstern war es sowohl während des Einbaus als auch für den laufenden Betrieb wichtig, ein Produkt mit hoher Resttragfähigkeit nach Bruch zu haben. Auch die Ästhetik war entscheidend. Wir benötigten eine Zwischenlage, die weder die Beschaffenheit noch die Farbe und die Lichtdurchlässigkeit des Glases beeinflusste. Und schließlich ging es auch um die Schutzwirkung. Um optimale visuelle Qualität zu erreichen, kam kein thermisch vorgespanntes Glas (ESG) zum Einsatz, was bedeutete, dass die hochsteife SentryGlas® Zwischenlage die zusätzliche Festigkeit liefern musste, die erforderlich war, um die Ausstellungsfläche zu schützen.“
 
Das Glasbauunternehmen weiter: „Im Verlauf des Projektes war es für uns wichtig, dass unsere Lieferanten die Spezialprodukte herstellen konnten, mit denen sich die Vorgaben aus dem Entwurf des Architekten realisieren ließen. Wir haben eng mit Millet (dem Laminierer) und technischen Beratern von Trosifol zusammengearbeitet, weil diese die Möglichkeiten, die Erfahrung und die technischen Einrichtungen hatten, um das für das Projekt erforderliche Glas bereitzustellen. Insbesondere hat uns im Verlauf dieses Projekts gefreut, dass wir den ursprünglichen Entwurf des Architekten umsetzen konnten, ohne die Glasflächen für die Fenster und Türen unterteilen zu müssen. Dazu haben unsere Lieferanten ebenso beigetragen wie die unterschiedlichen Abteilungen des Museums, die uns während des Projektes unterstützt haben.“
 
Das Museo Jumex ist ein herausragendes Beispiel für ein Projekt, bei dem die SentryGlas® Zwischenlage aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften hinsichtlich Ästhetik und Belastbarkeit eingesetzt wird. Es zeigt, wie viel mehr Freiheit Architekten heute bei ihren Entwürfen haben, ohne die Grenzen weniger leistungsfähiger Verglasungslösungen berücksichtigen zu müssen. Strukturen und Scheiben aus Glas müssen nicht länger als das schwache Glied moderner Architektur- und Tragwerksprojekte gelten. Stattdessen lassen sie sich dank leistungsstarker Zwischenlagen als integrale strukturelle Bestandteile von Konstruktionen nutzen, bei denen Tragfähigkeit, Sicherheit und Schutz nicht zulasten von Transparenz, Farbe und Lichtdurchlässigkeit gehen.
 
Architekten:                    David Chipperfield Architects TAAU Glasbauunternehmen:   Kinetica
Laminator:                      Millet Industria de Vidrio
Bauherr:                         Fundacion Jumex
Tragwerksplaner:           Arup Alonso y Asociados

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