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Würdigung des 275-jährigen Bestehens der Glashütte Kosta Boda

Am Nationalfeiertag feierte Kosta Boda in Gegenwart des Königs und der Königin von Schweden sein 275-jähriges Bestehen. Zu den Höhepunkten der Festlichkeiten zählten die neue Jubiläumsausstellung Hommage, eine Huldigung der Geschichte von Kosta Boda mit Werken von fünf der interessantesten Gegenwartskünstlern Schwedens sowie ein Glasgießen mit Kosta Bodas weltbekanntem Glasdesigner Bertil Vallien, der den schwedischen König einlud, den Abguss einer Kosta-Boda-Krone in das „Königsboot“ zu legen.


In der Glashütte Kosta Boda wird seit ihrer Gründung im Jahre 1742 durch die
beiden Generäle aus der Armee Karls XII., Anders Koskull und George Bogislaus Stael von Holstein, Glas in all seinen Erscheinungsformen geschätzt und geliebt. Dank des hier herrschenden großen handwerklichen Könnens und des Mutes neuschaffender Künstler konnten die traditionellen Techniken stets weiterentwickelt werden. So ist eine Glaskunst entstanden, die ihresgleichen sucht, internationale Erfolge feiert und ein hohes Ansehen genießt: Nicht zuletzt dank der Fähigkeit, immer wieder Neues hervorzubringen, wird Kosta Boda heute als beste Glashütte der Welt angesehen – was auch der Besuch des schwedischen Königspaares bestätigt, das Kosta auswählte, um den Nationalfeiertag am 6. Juni zu feiern.
„Es ist ein wunderbares Gefühl, mit Glas zu arbeiten, und ich finde es toll, dass
dieses Handwerk hier eine Zukunft hat“, sagte der König, der mit seiner
Teilnahme „dem Werk die Krone“ aufsetzte, indem er Bertil Vallien beim
Gießen des sogenannten „Königsboots“ zur Seite stand, einem Kunstwerk,
dessen Erlös wohltätigen Zwecken zufallen soll. „Der Name Kosta Boda steht
für Ideenreichtum, Qualität und Moderne – die Arbeiten werden überall
hochgeschätzt und ich freue mich, heute hier zu sein“, sagte Königin Silvia.
Das 275-jährige Jubiläum wird auch mit der Ausstellung Hommage gefeiert,
die sowohl auf die lange Geschichte Kosta Bodas und ihrer kühnen
Formsprache zurückblickt als auch zugleich zukunftsweisende Blicke in die
Glaskunst vermittelt. Mit Werken von Frida Fjellman, Åsa Jungnelius, Mattias Stenberg, Hanna Hansdotter und Lena Bergström wird ein neues Kapitel in der Geschichte Kosta Bodas und der schwedischen Glaskunst geschrieben.
„Wir sind sehr stolz darauf, am heutigen Tag das schwedische Königspaar in Kosta, wo die Öfen noch immer brennen, um das 275-jährige Jubiläum in Gedenken an General Koskull und General Staël von Holstein zu feiern, willkommen heißen zu dürfen.
Trotz aller Krisen und großen Herausforderungen hier in den Wäldern Smålands lebt unser Handwerk seit 275 Jahren fort, weil wir einzigartiges Können konsequent gefördert und stetige Weiterentwicklung groß geschrieben haben. Heute wenden wir erneut ein Blatt und blicken in eine Zukunft, in der Kosta Boda auch weiterhin mit wunderschöner und immer interessanter Glaskunst assoziiert werden wird”, sagt Magnus Andersson, Geschäftsführer von Orrefors Kosta Boda AB.

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