Stadt im Wandel

Kulturell-kommerzielle Koexistenzen in Leipzig

Anne-Sophie Weißhuhn / msa | münster school of architecture
Leipzig hat sich über die letzten Jahrzehnte zu einem attraktiven Anziehungspunkt für Künstler und Touristen entwickelt. Die städtischen Freiräume bieten Platz für Kunst und kreative Aktionen. Selbst Berlin verblasst laut Zeitungsberichten zunehmend. Leipzig wandelt sich. Tendenzen, die sich schon in den vergangenen Jahren abzeichneten, beschleunigen sich enorm. Die Stadt behauptet sich gegen den ostdeutschen Trend der Schrumpfung. Prognosen zufolge soll die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2032 von 520.000 auf 560.000 - 640.000 steigen. Bezahlbarer Wohnraum, aber auch Orte für kreative und soziokulturelle Entfaltung werden knapper. Die Suche nach kreativen Räumen und Nischen scheitert oft angesichts des erwachenden Interesses finanzkräftiger InvestorInnen. Die zentrale Frage lautet: Ist eine Transformation der kulturell geprägten Stadt möglich, ohne die gewachsenen Initiativen und die attraktive Heterogenität zu disqualifizieren? Welche Methoden des Wandels können dazu beitragen? Wie sind kulturell-kommerzielle Koexistenzen möglich? Was zeichnen Lebensumfelder aus? Warum fühlt man sich in einem bunt durchmischten Stadtteil wohl? Welche Lösungen gibt es, um dieses Flair nicht zu verlieren? Zielsetzung ist die Schaffung eines lebendigen heterogenen Stadtraums und eine Symbiose zu schaffen zwischen Gegensätzen wie, arm und reich, kulturell, kommerziell, jung und alt usw. Den Ansatz dafür bildet die Industriebrache der alten Fabrik Globuswerke im Szeneviertel Plagwitz. An diesem Standort soll auf eine spielerische Art eine Utopie entstehen, welche all diese Kontraste vereint.

Campus Masters Wettbewerb


Juli / August 2015

Facts

Hochschule:
msa | münster school of architecture

Lehrstuhl:
Prof. Dipl.-Ing. Joachim Schultz-Granberg

Präsentation:
04.03.2015



Abschluss:
Master

Rubrik:
Kulturbauten

Software:
Archicad18, Adobe CS6

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