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Solitude Circuit
2025 soll die alte Solitude-Rennstrecke nun endlich wieder in neuem Glanz zum Rennspektakel einladen. Die Strecke wird unter Berücksichtigung der aktuellen Regeln ausgebaut und auf die Länge von 5,9 km gekürzt. Die Start-Ziel-Gerade wird beibehalten, das historische Zielhäuschen im neuen Konzept eingegliedert und gut die Hälfte der neuen Strecke aus der alten übernommen. Auf Höhe der Erddeponie knickt der Kurs ab und führt auf bereits vorhandenen Forstwegen durch den Wald, entlang einer Schlucht wieder zurück in Richtung Zielgerade. Der letzte Kurs, welcher bis 1965 befahren wurde, wird weiterhin für historische Rennen nutzbar sein.
Tribüne
Neben der Streckenplanung war auch die Haupttribüne Teil dieser Arbeit.
Diese bietet rund 125.000 Zuschauern beste Aussicht auf den Großteil der Streckenführung und umfasst mit Einblick in die Boxengasse den gesamten Start- / Zielbereich und das Fahrerlager.
Beim Tribünentragwerk handelt es sich um ein reines Holztragwerk, welches auf einem Stahlbetonsockel steht, der Toiletten, Kioske und Informationsstände beherbergt. Die Dachkonstruktion wird zum Wetterschutz mit einer Membran bespannt.
Das westliche Ende der Tribüne wird in Form von historischen Stehtribünen am Streckenrand fortgesetzt. Hier finden nochmals 75.000 Fans ihren Platz.
Zentrale Bebauung
Die zentrale Bebauung beinhaltet die verschiedenen Fahrerlager, VIP-Räume, Medienzentrum, Verwaltung sowie das Medical Center.
Um den unterschiedlichen Nutzungen gerecht zu werden haben wir die erforderlichen Funktionen in zwei separaten Gebäuden untergebracht: Im linken, flachen Gebäude befinden sich ausschließlich Fahrerlager 1 mit Boxenanlagen und Räumlichkeiten für die VIPs.
Im rechten Turmgebäude sind Fahrerlager II, Verwaltung, Sponsorenräume und Medienzentrum inkl. Sprecherkabinen und Pressekonferenzräumen angesiedelt.
In den obersten drei Etagen befinden sich die Privatflächen des Geschäftsführers der F1.
Das Fahrerlager 3 befindet sich am Ostrand des Geländes unter der Grünfläche.
Entwurfsprozess / Eingesetzte Software:
Entstanden ist der Entwurf hauptsächlich auf dem Skizzenpapier und anhand von vielen händischen Modellen. Der Computer wurde dann für den Feinschliff des Entwurfes und das virtuellen 3D-Modell eingesetzt, sowie für sämtliche Zeichnungen wie Grundrisse Schnitte, Ansichten und Visualisierungen.
Verfasser:
Jonas Beer
und Thomas Schubert
Hochschule:
Universität Stuttgart
Lehrstuhl:
Stefan Behling (IBK2), Prof. Jan Knippers (ITKE)
Präsentation:
06. Mai 2009
Rubrik:
Verkehrsbauten






