Neues Schauspielhaus Karlsruhe

Platz 6

Der Sockel und der Dachkörper

Daniel Michel, Karlsruhe Institut für Technologie, Universität Karlsruhe
Seit der Eröffnung des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe 1975 leidet das Haus an großen Platzproblemen. Zeitgleich steigt die Popularität und internationale Beachtung. Ein neues Schauspielhaus soll dieses Problem lösen und der Studiobühne sowie der Bühne des Jungen Staatstheaters, bisher an unterschiedlichen Standorten in Karlsruhe gelegen, einen gemeinsamen Spielort geben.

Der Sockel und der Dachkörper.

Hergeleitet sowohl aus der topografischen Natur der unmittelbaren Umgebung um das Badische Staatstheater herum als auch aus dessen topografischem Charakter selbst in der Innen sowie Außenwirkung ist der Sockelkörper. Er beinhaltet die öffentlichen Bereiche wie das Restaurant, die Foyers und die Theaterräume.
Der Dachkörper ist funktional sowie architektonisch vom Sockelkörper getrennt. Er steht auf Stützen.
Der Dachkörper ist in seiner Wirkung sehr gleichförmig. Er kontrastiert den topografischen Sockelkörper und fasst ihn. Er beinhaltet den Künstlerbereich.
Durch den flexiblen, modularen Aufbau werden einzelne U-Module des Dachkörpers zusammengeschaltet und formen hierdurch größere Räume für etwa die Schneiderei, die Mensa oder die Probebühne.
Durch die beiden Elemente Sockel und Dachkörper entsteht eine abwechselnde Verdichtung und Wiederaufweitung des topografischen Raumes das in einer Inszenierung des Badischen Staatstheaters als Kulisse selbst endet.


Campus Masters Wettbewerb


September / Oktober 2014

Facts

Hochschule:
Karlsruhe Institut für Technologie, Universität Karlsruhe

Lehrstuhl:
Fachgebiet Gebäudelehre / Prof. Daniele Marques / Prof. Ludwig Wappner

Präsentation:
25.06.2014



Abschluss:
Diplom

Rubrik:
Kulturbauten

Software:
Archicad

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