Minimal Sharing Housing Platz 2

Msh_one

Paul Jäger / Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
„Minimal sharing housing“ steht für eine bewusst reduzierte, gerechte und nachhaltige Lebensart und dessen projizierende Architektur, ein Beispiel dafür ist das Haus M.S.H. ONE. Sieben bis Elf Menschen teilen sich das Haus, die Möbel und die Gebrauchsgegenstände.Das Haus bietet keinen Platz für Verschwendung, reduziert sich reflektierend zu seiner Umwelt und passt sich seiner Umgebung unaufdringlich und wertschätzend an. Die innere Organisation offenbart einen durchdachten Makrokosmos.

Alle funktionalen Bestandteile sind aufeinander abgestimmt und greifen raumsparend und Ressourcen schonend ineinander. Das M.S.H. ONE schafft schon während seiner ersten Entwicklung nennenswerten Innovationsraum für die Produktentwicklung und derren Vernetzung. Die Entwurfsstrategie: „Von der Gabel zum Raum“ ist allgegenwärtig. Der Zufall findet nur Platz, wenn dies auch gewollt ist. Der Raum um und in dem Haus ist inspirierend; er schenkt Ruhe, spendet Zeit für das Wesentliche und das Ursprüngliche. Das Haus wird kleiner, die Welt größer.

Die dem Entwurf zugrunde liegenden Entwicklungsparameter sind die Negative gegenwärtiger Gesellschaftlicher Defizite. Das Ziel ist es ein Gegengewicht zu ermitteln, welches den vielfältigen Problemen indirekt entgegenwirkt.
Der daraus resultierende Entwicklungsrahmen fördert die Untersuchung und Optimierung der kleinsten Bestandteile des Entwurfes. Es bildet sich ein Innovationsraum für neue Produkte und Baukonstruktionen.

Die Rückkopplungsparameter waren unter anderem: Reduzieren, Überlagern, Nachhaltigkeit, Verantwortung, Ökonomie und Architektonische Vorteile generieren. Letzteres ist z.B. der Zentrale Wohn- und Gesellschaftsraum, welcher durch seine Ausformung einen hoch atmosphärischen und attraktiven Raum schafft um andere Raumkomprimierungen abzufangen.Alle Wohnräume bzw Schlafräume sind dem Zentralen Raum zuschaltbar und somit dessen geteilte Großzügigkeit.

Das Haus ist eine Symbiose zwischen der Konstruktion und dem Raumbedarf.Die Konstruktion besticht durch ihre monolithische Erscheinung, es gibt keine Dachhaut, sondern ein voll verputzten Baukörper. Die Lebenszyklen und Bau physikalischen Eigenschaften des Putzes und der Dämmung Stroh in Kombination mit dem Holzskelett ergeben die starke Dachneigung. Hierbei wird eine spezielle verputzbare Trennschicht zwischen dem Stroh und dem Putz benötigt.Die Dämmungs- und Graueenergiewerte im Bezug zu den Baukosten sind Hervorragend und geben Reiz zu notwendiger Innovationsleistung.Das Fundament ist im Glasschaumschotter Ausgeführt, die Bodenplatte zur Grund Aussteifung wird aus Holzträgern gewährleistet.

Campus Masters Wettbewerb


Juli / August 2016

Facts

Hochschule:
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Lehrstuhl:
Architektur/ Prof Anthusa Löffler

Präsentation:
11.07.2015

Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Wohnbauten

Software:
Photoshop, Archicad,Skribbel

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