Mensa Max Taut

Finsterwalde, Berlin

Ria Roberg / Bauhaus-Universität Weimar
Auf dem Schulgrundstück in Finsterwalde soll eine neue Mensa enstehen.
Dem Entwurf liegt der Gedanke zu Grunde, sich einer Inspiration des Architekten Max Taut zu bedienen - hier ist es der Innenraum des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) in Berlin (1922-1923) - und diese unter Berücksichtigung des Standortes und des vorhandenen Konzeptes weiterzuentwickeln. Die neu geplante, eingeschossige Mensa ist mit ihrer Hauptfassade zum Pausenhof hin orientiert und bildet damit bewusst die fehlende vierte Platzkante aus. Damit wird die bestehende Achse des Kinderheims aufgenommen und das Ensemble durch ein drittes Gebäude ergänzt. Das neue Mensagebäude wird als ‚Gegenspieler’ der Aula betrachtet, die sich im westlichen Teil der Knabenschule befindet.
Sowohl der Rhythmus der Fensteröffnungen, die alle dieselbe Größe und denselben Abstand haben, als auch die Baukörper greifen die vorhandenen Proportionen auf. Es entsteht ein Zusammenspiel von Fassade und Innenraum: Von Außen wirkt die Mensa wie ein symmetrischer Baukörper, doch beim Betreten des Eingangsbereiches erkennt der Besucher den Bruch der Symmetrie im Grundriss.

Beim Konzept der Mensa steht die Idee des Rahmenbaus im Vordergrund. Die Rahmen sind symmetrisch auf einem 2,5 m x 2,5 m Raster platziert. Dabei steht - wie bei Taut, der in Deutschland als „Meister des Eisenbeton-Rahmenbaus“ bezeichnet wird - der Rahmen als bestimmendes Element der Architektur im Fokus. Die Gestaltung geht demzufolge von der Konstruktion aus.

Campus Masters Wettbewerb


Mai / Juni 2017

Facts

Hochschule:
Bauhaus-Universität Weimar

Lehrstuhl:
Prof. Dipl.-Ing. Jörg Springer

Präsentation:
20.06.2016

Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Bildungsbauten

Software:
ArchiCad , Photoshop

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