Mare Nostrum

Porto Antico di Trieste

Emanuel Spurny / Technische Universität Wien
Das Projekt ist aus der Aufgabenstellung entstanden sich im historischen Hafen von Triest mit dem Thema des Meeres vielschichtig auseinanderzusetzen, und verlangte die Errichtung eines Zentrums, welches die wissenschaftliche Ausarbeitung von verschiedenen maritimen Themen, in der ruinösen Umgebung den Besuchern auf eine passende Art und Weise offenbaren soll.

-Konzept-

Laut Paul Virilio bedeutete die Erfindung der Lokomotive gleichsam die Erfindung der Entgleisung.
Analog dazu ist das Besteigen eines Bootes gleichsam die Inkaufnahme eines Risikos. Die des Bootsuntergangs.
Mein Projekt will ein Bewusstsein bezüglich dieser möglichen Gefahr schaffen und die Besucher selbst vor eine Entscheidung stellen:

Will ich diese Strecke über dem Meer durchqueren?
Will ich dieses Wagnis eingehen?

Das Meer lässt sich historisch zweiteilig analysieren:
Zum einen diente das Meer immer schon als bedeutsamer Transportweg. In der Geschichte der Menschheit diente das Mittelmeer beispielsweise als kulturelles Bindeglied zwischen den verschiedenen Völkern und ermöglichte den Austausch von Wissen und Gütern jeglicher Art.
Zum anderen dient des Meer immer öfter als Grenze. Die Umgrenzung durch das Meer konstituiert die Abschlusslinie des Landes und in der Mitte, zwischen den Ländern, liegt das Meer als trennendes Glied.

Die alten Römer nannten das Mittelmeer Mare Nostrum (Unser Meer) und Beanspruchten es für sich mitsamt aller angrenzenden Gebiete.
Heute sind alle angrenzenden Gebiete Unabhängig und wir alle sollen in Freiheit leben können.

Wieso also ist es nicht wirklich Mare Nostrum (Unser aller Meer)?


Campus Masters Wettbewerb


September / Oktober 2017

Facts

Hochschule:
Technische Universität Wien

Lehrstuhl:
Christian Nuhsbaumer

Präsentation:
04.07.2017



Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Kulturbauten

Software:
Archicad

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