London+, ein architektonisches Interface Platz 1

Jan Cremers / Karlsruhe Institut für Technologie
Ausgehend von der klassischen Architekturaufgabe, für den zukünftigen Sitz der GLA (Greater London Authority), das neue "Rathaus" für London, einen Ort zu suchen und ein Haus zu entwerfen, wurde ein Unterbringungskonzept erarbeitet, das vollständig auf Neubauten verzichtet. Stattdessen wurde ein interdiszplinärer Ansatz verfolgt, eine Netzwerkstruktur entworfen, verbunden mit einem Marketingkonzept, das der Aufgabe in größerem Maße gerecht werden soll als eine rein bauliche Lösung.
Das neue Konstrukt ("London+" genannt) bietet ausserdem vielfältige neue Möglichkeiten, die über das hinausgehen, was von - auf den ersten Blick ähnlichen - bekannten digital-city Modellen bekannt ist (wie zum beispiel Amsterdam Digital City). Insbesondere hat die Art des Zugangs in die neue Netzstruktur interessiert, der allen Londonern möglich sein sollte. Der angeschnittene Themenkreis ist: Architektur - Demokratie / Netzwerke - Stadt / Medien - Architektur. So speziell das Thema auf London zugeschnitten scheint, ist es insgesamt doch von allgemeiner Bedeutung.

Campus Masters Wettbewerb


1, 2000

Facts

Hochschule:
Karlsruhe Institut für Technologie

Lehrstuhl:
Prof. G. Uhlig (Lehrstuhl für Wohnungsbau und Siedlungswesen); Prof. Walter Nägeli (Lehrstuhl für Bauplanung und Entwerfen)

Präsentation:
Februar 1999

Rubrik:
Theoretische Themen

Software:
Im Mittelpunkt der Arbeit stand nicht der Computer als neues Werkzeug für Architekten, sondern die Auswirkungen von Computern und insbesondere Netzwerken auf Felder, die bisher in erster Linie (in Funktion und Symbolik) von Architektur besetzt wurden. Dessen unbenommen erfolgte die Bearbeitung ausschliesslich am Computer unter Verwendung folgender Programme: Autocad, Minicad, Freehand, Illustrator, Photoshop, Strata Studio Pro, Quark Express + diverse Browser, auf den Platformen Mac + NT. Die Arbeit besteht aus ca. 50 Prozent Text und 50 Prozent Bildern (Photomontagen, Collagen, Diagramme und Visualisierungen von Computermodellen) und wurde eingereicht als Buch und CD-Rom und in einem Vortrag mit Datenbeamer präsentiert.

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