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Literaturpassage
Das Gebäude des alten Kraftwerks in Darmstadt wird zu einem Literaturhaus umgestaltet. Als Ergänzung zu den im direktem Umfeld bestehenden oder im Bau befindlichen kulturellen Einrichtungen (Staatsarchiv, Kongresszentrum, Schloss und Universitätsbibliothek) konzipiert, soll es dennoch einen eigenständigen Charakter entwickeln.
Zunächst sind Schwerpunkte der Nutzung der angebotenen Räumlichkeiten definiert, sie können aber sehr flexibel den sich ändernden Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden.
Zentrales Element ist das Literaturforum im Obergeschoss, geeignet für Autorenlesungen, Diskussionsforen, Vorlesungen und Symposien.
Ergänzt wird das Forum durch kleinere und aufteilbare größere Seminarräume im OG, EG und UG. Im EG ist ein großer Bereich als Sitz- und Leselounge reserviert, ergänzt durch Internetarbeitsplätze.
Die freien Seitenbereiche im EG sind für Ausstellungen und Vernissagen vorgesehen. Alle Räumlichkeiten können auch vermietet werden, zum Beispiel für Hochzeiten oder Firmenfeiern. Dafür sind auch personalisierte Hinweise, wie zum Beispiel Banner einsetzbar. Sie können frei im Raum platziert , aber auch zusätzlich in die Veranstaltungshinweise an der Leselounge oder in der Passage aufgenommen werden.
Im Bereich Richtung Kantplatz ist ein Literaturcafé untergebracht, es kann separat und abgetrennt vom Literaturhaus besucht werden. Das Café dient den geselligen Treffen der Teilnehmer von Veranstaltungen oder spontanen Besuchern. Es ist kein vollwertiges Restaurant, bei größeren Anforderungen wird Catering angeboten.
Im Seitentrakt sind ein Buchladen und die Verwaltung untergebracht. Der Buchladen kann auch außerhalb der Öffnungszeiten des Literaturhauses aufgesucht werden.
Zentraler Zugang zu allen Bereichen wird durch einen Riegel, der „Literaturpassage“ erreicht, der sich durch das bestehende Gebäude schiebt und es in die verschiedenen Bereiche gliedert und abtrennt.
Die Literaturpassage dient nicht nur dem Zugang zu den verschiedenen Bereichen, es soll die Besucher durch die wechselbaren Informationen animieren, zunächst zu verweilen und die Passage zu erkunden, bevor sie sich für den Besuch eines Bereiches entscheidet.
Entwurfsprozess / Eingesetzte Software:
ArchiCad, VectorWorks, Photoshop, InDesign
Verfasser:
Natascha Vogel
Hochschule:
Hochschule Darmstadt
Lehrstuhl:
Prof. Anke Mensing
Präsentation:
24.03.2009
Rubrik:
Kulturbauten






