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Hochwassersicheres Quartier Deutzer Hafen

Philipp Maué, Hannes Bäuerle
Die Masterarbeit befasst sich mit der Umstrukturierung des rechtsrheinischen Deutzer Hafens, der in unmittelbarer Nähe zur Kölner Innenstadt liegt. Die Stadt Köln plant die heutige Nutzung des Hafens als Güterumschlagplatz in naher Zukunft aufzugeben und das Areal in ein neues Stadtquartier mit einer Mischung aus Arbeiten und Wohnen umzuwandeln. Da der Hafen im Überschwemmungsgebiet des Rheins liegt, müssen die Belange des Hochwasserschutzes explizit berücksichtigt werden.

Die Verfasser verfolgen das Ziel, nicht gegen sondern mit dem Hochwasser zu  planen und ein hohes Maß an Lebensqualität sowohl bei Normalpegel als auch bei Überflutung zu gewährleisten. Dies wird durch eine Vielzahl an unterschiedlich einsetzbaren Bebauungs- und Freiraumtypologien erreicht, welche unter der Prämisse des Hochwasserschutzes und der Retentionsflächenoptimierung entwickelt wurden.

Das städtebauliche Konzept verfolgt die Aufgabe, mit Hilfe der Vorgaben des Rahmenplans und den vorgeschlagenen Planungsprinzipien, die Neustrukturierung des Deutzer Hafens zu entwickeln. Bestehende Barrieren, wie die Siegburger Straße und das Hafenbecken, sollen mit Hilfe der Bausteine überwunden werden um die umliegenden Quartiere stärker mit dem Gebiet zu verknüpfen. Durch bauliche und freiraumplanerische Elemente entstehen im gesamten Gebiet attraktive und  spannende Räume, die dem hochwassersicheren Quartier einen völlig neuen Charakter verleihen. Unterschiedlichste Nutzungsformen, wie Wohnen, Arbeit aber auch Forschen und Lernen finden im neuen Deutzer Hafen eine Heimat.

Die Integration vorhandener Identifikationsmerkmale, wie zum Beispiel der historischen Industriekräne, sollen an geeigneten Orten sinnvoll in die Neuplanung integriert werden und dem Gebiet die historisch bedeutsame Stellung im Gesamtgefüge der Stadt verdeutlichen. Entlang der Siegburger Straße werden durch gezielte Maßnahmen die städtebaulichen Mängel behoben und Freiraumverbindung in die Umgebung gestärkt. 

ZIEL: SCHLUSS MIT HOCHWASSERSCHÄDEN

Die Verfasser verfolgen das Ziel, nicht gegen sondern mit dem Hochwasser zu planen und ein hohes Maß an Lebensqualität sowohl bei Normalpegel als auch bei Überflutung zu gewährleisten. Dies wird durch eine Vielzahl an unterschiedlich einsetzbaren Bebauungs- und Freiraumtypologien erreicht, welche unter der Prämisse des Hochwasserschutzes und der Retentionsflächenoptimierung entwickelt wurden.


STÄDTEBAULICHES KONZEPT

Ziel des städtebaulichen Konzeptes ist es mit Hilfe der Vorgaben des Rahmenplans und den vorgeschlagenen Planungsprinzipien, die Neustrukturierung des Deutzer Hafens zu entwickeln. Bestehende Barrieren, wie die Siegburger Straße und das Hafenbecken, sollen mit Hilfe der Bausteine überwunden werden um die umliegenden Quartiere stärker mit dem Gebiet zu verknüpfen. Durch bauliche und freiraumplanerische Elemente entstehen im gesamten Gebiet attraktive und spannende Räume, die dem hochwassersicheren Quartier einen völlig neuen Charakter verleihen. Unterschiedlichste Nutzungsformen, wie Wohnen, Arbeit aber auch Forschen und Lernen finden im neuen Deutzer Hafen eine Heimat. Die Akteursmischung spielt hierbei auch für den gesamtstädtischen Raum eine bedeutende Rolle.
Die Integration vorhandener Identifikationsmerkmale, wie zum Beispiel der historischen Industriekräne, sollen an geeigneten Orten sinnvoll in die Neuplanung integriert werden und dem Gebiet die historisch bedeutsame Stellung im Gesamtgefüge der Stadt verdeutlichen. Entlang der Siegburger Straße werden durch gezielte Maßnahmen die städtebaulichen Mängel behoben und Freiraumverbindung in die Umgebung gestärkt. Das Schließen fehlender Raumkanten steht hier ebenso im Vordergrund wie die Entwicklung attraktiver Straßenräume mit Einkaufs- und Verweilmöglichkeiten.
Im Quartier selbst steht die Bebauungs- und Freiraumtypologie unter der Prämisse des Hochwasserschutzes und der Retentionsflächenoptimierung. So sind über neunzig Prozent der Neubebauung auf die Anforderungen von Extremwetterereignissen zugeschnitten und besitzen mit ihren innovativen Bauweisen Modellcharakter. Unterschiedlichste Wohnungs- und Arbeitsformen finden hier Verwendung. Von der familiengerechten Großwohnung mit Privatgrundstück, über geförderten Mietwohnungsbau bis hin zu exklusiven Townhouses entsteht so ein lebendiges Quartier, dass den Anforderungen einer modernen Großstadt gerecht wird.

Campus Masters Wettbewerb


Januar / Februar 2015

Facts

Lehrstuhl:
Städtebau, Prof. Westerheide

Präsentation:
27.08.2014



Abschluss:
Master

Rubrik:
Städtebau

Software:
Vectorworks, Adobe Suite, SketchUp, Cinema 4D

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