Flexible Raumkonstellation Platz 1

Ein Haus zum Mitnehmen

Barbara Bangerl / Technische Universität Wien
Diese Arbeit beleuchtet den Entwurf eines Wohn- und Hotelkomplexes in Lech am Arlberg, der gleichzeitig als Schutzhütte dient. Lech erfreut sich in den Hauptsaisonen über zahlreiche Touristen, wohingegen die Nebensaisonen großteils ungenutzte Flächen aufweisen. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, werden Lösungen in einer mobilen Architektur gesucht, die Ansätze aus der Eisenbahnindustrie heranzieht und die einzelnen Komponenten dementsprechend neu interpretiert.


In Anlehnung an die traditionelle Bauweise der Walser und aus formalen Gründen, wurden lokale Baustoffe gewählt und auf Komponenten, wie etwa die traditionelle Schindelverkleidung, zurückgegriffen. Es entsteht eine Gebäudekonfiguration aus einzelnen kompakten Modulen, die sowohl die Addition, als auch die Subtraktion genutzter und ungenutzter Flächen ermöglicht. Sechs unterschiedlich bespielte Module stehen dem Nutzer zur Verfügung, die durch die individuelle Zusammenstellung eine Vielzahl an Raumkonstellationen bilden. Spezielle Rundschienen mit sehr geringem Rollwiederstand gewährleisten den Transport der jeweiligen "Gebäudeschichten", die im "Stand by-Modus" im Hang gelagert werden können. Neben dem Thema der energieeffizienten Nutzung der Flächen, liegt der Fokus insbesondere auch auf dem Einsatz nachhaltiger Rohstoffe und Autarkie.

Campus Masters Wettbewerb


Mai / Juni 2016

Facts

Hochschule:
Technische Universität Wien

Lehrstuhl:
Manfred Berthold

Präsentation:
26.11.2015



Abschluss:
Master

Rubrik:
Wohnbauten

Software:
AutoCAD, Rhinocerus, Adobe Photoshop

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