http://www.baunetz.de/campus-masters/Ein_neues_Museum_fuer_die_Alten_Meister_1294673.html
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Ein neues Museum für die Alten Meister
Entwurfskonzept
Die Idee hinter dem Entwurf war es, den Besuchern die Zusammengehörigkeit zwischen Neu- und Altbau durch Blickbeziehungen deutlich zu machen. Gleichzeitig sollte ein Orientierungspunkt innerhalb der Dorotheenstadt entstehen. Der Vorplatz zwischen Neubau, Bibliothek und Kompetenzzentrum spielt eine zentrale Rolle für den Entwurf. Der Blick vom Platz zu den zwei markantesten Punkten des Bodemuseums, den beiden Kuppeln, ist durch den Neubau hindurch möglich und lässt so Neu- und Altbau für Besucher miteinander verschmelzen. Auch innerhalb des Gebäudes hat man durch die beiden Treppenhäuser immer wieder den Blickbezug zum Bodemuseum.
Die Fassadengestaltung entstand aus dem Entwurfskonzept heraus. Der drei geteilte Körper des Neubaus soll immer noch als ehemals Ganzes erkennbar bleiben. Durch Verwendung von Natursteinplatten wirkt das Gebäude wie ein zerschnittener Stein, der an einigen Stellen, um sich noch besser in die Umgebung einzufügen, geschliffen ist. Der verwendete Travertin-Naturstein fügt sich in die Fassadenlandschaft dezent ein. Mit Öffnungen in der Fassade wird sehr sparsam umgegangen, um den Gedanken des zerschnittenen Monoliths nicht zu zerstören. Die Fenster in den Ausstellungen befinden daher auch hinter Lamellen aus Naturstein, welche den Blick von innen nach außen zulassen, aber von außen dennoch den Eindruck einer geschlossenen Fassade erwecken.
Entwurfsprozess / Eingesetzte Software:
-Bestandsanalyse
-Skizzen / Modellstudien
-Nemetschek Allplan
-Cinema4d
-Photoshop
-InDesign
Verfasser:
Alexander Volz
Hochschule:
Fachhochschule Gießen-Friedberg
Lehrstuhl:
Prof. Thomas Meurer
Präsentation:
27.01.2010
Rubrik:
Kulturbauten






