Dornröschen Erwache

Hotel & Café am Markt 1

Mona Volkmann / Bauhaus-Universität Weimar
Gesamtkonzept

Die Stadt Dornburg-Camburg hat sich das Ziel gesetzt, Dornburg besser mit dem Saaletal zu verbinden und den Stadtteil wieder zukunftsfähiger zu machen. Neben dem Ausbau des Saale-Radwanderweges sollen Teile der ehemaligen Domäne zu einem Wohn- und Tagungsstandort entwickelt werden. Voraussetzung hierfür ist unter Anderem die Anbindung Dornburgs an den öffentlichen Nahverkehr. Angedacht ist eine Seil¬bahn, die das Tal und Dornburg verbindet.
Ein kleiner Nahversorger, der sich gut am westlichen Ende des Marktes ansiedeln könnte, erhöht den Kom¬fort für die Übernachtungsgäste und für die Bewohner selbst.

Im Zuge des Wandels soll auch die Übernachtungs¬kapazität für Touristen, Wanderer und Tagungsgäste erhöht werden. Somit entsteht ein Netzwerk aus Hotels und Unterkünften, die den Bedürfnissen verschiedenster Besucher angepasst sind. Der Entwurfstandort spielt dabei eine wesentliche Rolle. Der schlechte Zustand des Bestandge¬bäudes und der Befall durch Hausschwamm führten zu dem Entschluss, einen Neubau zu entwerfen, der sich in die bestehenden Strukturen einfügt und dennoch von einer klaren und modernen Architektursprache zeugt.

Entwurfserläuterung

Der Standort, Markt 1, befindet sich in einer privi¬legierten Lage, welche den Kopf des langgestreckten Marktplatzes bildet. An der Rückseite spannt sich eine Terrasse auf, die den Blick in das Saaletal freigibt. In unmittelbarer Nähe befinden sich nicht nur alle drei Schlösser, die sich am Rande des Plateaus aneinander reihen, östlich befindet sich auch die Stadtkirche mit ihrem Garten. Nördlich des Grundstückes befindet sich die Domäne mit ihrem weniger öffentlichen Hof.
Die prominente Lage des Standortes suggeriert die Nut¬zung durch eine Rezeption aller Beherbergungen des Gebietes, eines Frühstücksraumes bzw. Tages-Cafés im Erdgeschoss mit Terrasse und bietet zudem erstklassige, geräumige Unterkünfte mit 4-Sterne-Zimmern für Touristen und Tagungsgäste. Insgesamt befinden sich auf den oberen beiden Etagen zehn Hotelzimmer, wovon zwei rollstuhlgerecht ausgeführt werden können.

Fassade

Die Fassade des Gebäudes fügt sich zurückhaltend in die bestehende Umgebungsbebauung ein und spricht dennoch eine moderne klare Architektursprache. Stehende Fensterformate mit hellen Rahmen, angeordnet in einem regelmäßigen Raster, erzeugen eine Eleganz, die mit der Wahl der dezenten Materialien gut einhergeht. Gedämmte Porotonsteine ermöglichen eine kostengünstige Konstruktion. Der helle Putz steht im Kontrast zum Dach, zu den Türenelementen und zu den Fensterläden, welche aus witterungsbeständigem Stahlblech gefertigt werden. Die Farbigkeit des Cortenstahls passt sich der Dachlandschaft der bestehenden Umgebungsgebäude an.

Campus Masters Wettbewerb


September / Oktober 2016

Facts

Hochschule:
Bauhaus-Universität Weimar

Lehrstuhl:
Wohnungsbau / Prof. Walter Stamm-Teske

Präsentation:
26.02.2015



Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Hotelbauten

Software:
Archicad 17

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