Die Wiedervereinigung Koreas

Platz 6

ein raumplanerisches Leitbild

Markus Samuel Kaltenbach / Karlsruhe Institut für Technologie, Universität Karlsruhe
Fehlende Perspektiven abseits politischer Ideologien lassen eine Koreanische Wiedervereinigung für viele Südkoreaner zunehmend unattraktiv werden.
Sie wird vorrangig mit einer wirtschaftlichen Zusatzbelastung sowie einem Gefahrenpotential für den eigenen Wohlstand assoziiert.

Das Entwickeln einer Vision für ein vereintes Korea soll ungeahnte Potentiale aufzeigen und insbesondere jungen Südkoreanern eine neue Perspektive und Sichtweise auf die Wiedervereinigung liefern.

Während der Schwerpunkt der Arbeit die räumliche Komponente der Wiedervereinigung Koreas ist, wird neben einer regionalen Strategie für die Grenzregion entlang der DMZ und einer vertieften Auseinandersetzung mit der Grenzstadt Kaesong, ein Leitbild für die gesamte Halbinsel entwickelt.
Der Untersuchung der räumlichen Dimension von gesellschaftlichen Werten wurde im Entwurfsprozess ein besonderer Stellenwert eingeräumt und die räumliche Wiedervereinigung auf das Schaffen von “vereintem Raum” zurückgeführt.

Der “vereinte Raum” wird in der neuen alten gemeinsamen koreanischen Hauptstadt Kaesong, insbesondere bei der Implementierung der zentralstaatlichen Funktionen im urbanen Kontext, manifestiert.
Werden gemeinsame Werte und deren räumliche Analogie ernst genommen, kann der vermeintliche Zwischenraum / Restraum / Außenraum zum Nukleus und Katalysator der Koreanischen Wiedervereinigung werden.

Campus Masters Wettbewerb


März / April 2013

Facts

Hochschule:
Karlsruhe Institut für Technologie, Universität Karlsruhe

Lehrstuhl:
Prof. Alex Wall, Prof. Kerstin Gothe

Präsentation:
2013-02-10



Abschluss:
Diplom

Rubrik:
Experimentelle Entwürfe

Software:
Vektorworks 2012, CS6

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