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Die Propellerinsel
Räumliche Interpretation des utopischen Romans von Jules Verne "Die Insel der Milliardäre"
Fiktive und mobile Architektur, entnommen aus der Beschreibung des Autors.
Präsentation:
Die Präsentation der Arbeit ist narrativ. Der Betrachter wird auf Standard Island durch das Titelbild gelockt und dazu überredet dort die Nacht und den anschließenden Tag zu verbringen.(Bild 3)
Die Stadtführung durchläuft beide Stadtteile und erläutert die Unterschiede in der Lebensart (Bild 4 + 5)
Erst auf dem Observatorium wird dem Besucher klar, dass er auf Standard Island entführt wurde - Eine Schwimmende Stadt auf einer Maschine. (Bild 6)
Anschließend erläutern Pläne die Technik und den Städtebau von Milliard City. (Bild 7 - 9)
Utopien - Dystopie:
Die Stadtteile beruhen auf geometrische Ordnungen und bilden Idealstädte mit unterschiedlichen geometrischen Auffassungen. diese beruhen auf unterschiedliche Gesellschaften und politischen Systemen.
Als scheinbar ungeordnet resultiert der Grenzbereich zwischen den Stadtteilen. Der mittlere Teil bildet den Techniktrakt und ist somit die wirkliche Macht, die diese Stadt "antreibt".
Jules Verne liefert mit seinem Werk eine Vorlage zur Sozialkritik: Der Mensch als ambivalentes Wesen kann sowohl Wunder erschaffen, als auch getrieben von seiner unersättlichen Habgier alles mitsamt sich selber zerstören. Die Maschine Standard Island scheitert letztendlich nicht an terroristischen Angriffen von außen, auch nicht an einem Unwetter, sondern an den inneren Konflikt, der die Gesellschaft wie eine Krankheit befällt und sie spaltet. Dadurch entsteht ein Kräftemessen zwischen den beiden Parteien, der die Maschine in ihre Einzelteile brechen und somit untergehen lässt.
Eingesetzte Medien:
Audio (Szenen aus dem Hörbuch), Illustrationen und Renderings in Kombination mit einem vollkommenen aus digitalen Informationen erstellten physischen Modell (Lasercutter)
Entwurfsprozess / Eingesetzte Software:
Textliche Analyse des schriftlichen Werkes und Übersetzung der Interpretation in RAUM.
Entstehen konnte diese Arbeit vor allem durch den Einsatz des Computers und vielen 3D Modellen. Durch Laser Cut Technologie, konnten die Computerdaten zur Herstellung des physischen Modells, dienen. /Vectorworks, Rhino, Illustrator, Vue, Photoshop
Verfasser:
Marco Iannelli
Hochschule:
Universität Stuttgart
Lehrstuhl:
Wolfgang Knoll
Präsentation:
26.10.2009
Rubrik:
Experimentelle Entwürfe






